panelarrow

Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

23. Oktober 2023
by admin
Kommentare deaktiviert für Kastraki / Meteora Klöster GR

Kastraki / Meteora Klöster GR

#logbuchjimmy3ch Tag 745
Kastraki / Meteora Klöster GR
23 km mit dem Roller zu den Meteora Klöster fahren
Camping Vrachos Kastraki
25 € all inkl.

39.7133799, 21.6145830

Montag 23. Oktober 2023
2. Ziel unserer Reise – die Meteora Klöster – und wieder super Wetter erwischt

Mit 13° eine frische Nacht. Liegen wir doch auf ca. 275 m über Meer.

Aber die Sonne kommt gegen halb zehn über den Felsen und es wird rasch wärmer. Ich nehme den Roller aus der Garage.

Der kommt heute wieder zum Einsatz um die Meteora Klöster zu besuchen. Vorerst bleiben wir aber noch etwas im Wohnmobil.

An der Reception ist ein Aushang mit den Öffnungszeiten der Klöster und der Anzahl Stufen die man hochsteigen muss.

Gegen halb eins ist es angenehm warm und wir starten unsere Tour. Durch Kastraki und dann in die Berge. Schon kommt ein erster Parkplatz.

Wir bleiben stehen, staunen und machen viele Fotos und Videos. Wir sind nicht die Einzigen die unterwegs sind.

Die Felsen sind auch ein sehr beliebtes Kletterziel.

Wir fahren weiter, biegen links ab und kommen zum einem ersten Kloster.

Kloster Varlaám.

Das besichtigen wir. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Ich trage lange Hosen und komme ohne Probleme hinein. Auch Christa hat lange Hosen an. Aber der Herr an der Kasse will, dass man sich ein Tuch um die Hüften bindet. Ein solches Tuch wird für 3.50 Euro verkauft. Aber Christa hat vorgesorgt und ein Tuch eingepackt.

Nun steht der Besichtigung nichts mehr im Wege. Herrlich was wir hier antreffen und zu sehen bekommen. Ich lasse einfach die Bilder sprechen.

Es gibt auch einen Innen-Hof den man besichtigen kann.

In den anderen Räumen ist Fotographieren und Filmen verboten.

Der Lastenaufzug. Früher manuel, heute mit einer elektrischen Seilwinde.

Verdursten musste hier auch niemand.

Und natürlich eine traumhafte Aussicht.

Für Personen hat es einen eigenen Aufzug.

Natürlich hat man zum eigentlichen Kloster keinen Zugang. Wir sind quasi im Vorzimmer des Klosters.

Genug gesehen. Wir fahren wir ein kurzes Stück weiter. Wir sehen das grösste Kloster. Great Meteoro. Da schauen wir nur von aussen.

300 Stufen müssen hier bis zur Pforte erklommen werden.

Blick hinunter auf das Kloster Varlaám.

Es geht weiter zum Saint Trinity und Saint Stefanos. Beide schauen wir nur vom Parkplatz aus an.

Das reicht für heute. Morgen ist auch noch ein Tag. Wir fahren die Strasse weiter und kommen zurück in die Ortschaft Kalabaka. Das Restaurant Ambrosia gefällt Christa. Hier hat es auch einige Gäste auf der Terrasse. Wir setzen uns dazu und geniessen ein feines spätes Mittagessen.

Wieder zurück beim Wohnmobil kommen wir mit einem jüngeren Paar aus Frauenfeld ins Gespräch. Spontan setzen wir uns in unser Wohnmobil. Sie haben eine Auszeit von 6 Monaten genommen und wollen nun die letzten 2 Monate davon in Griechenland verbringen.

Hier noch ein paar Impressionen vom Campingplatz. Es ist ein kommen und gehen.


Am Abend schauen wir nochmals ein Youtube Video von Markus Mayenschein an. Er hat im Dezember 2022 auch hier gestanden und die Klöster besucht.

Dann ist es schon wieder Zeit zum Schlafen.

Mein Ischias-Nerv hatte ich heute gut im Griff. Voltaren sei Dank.

22. Oktober 2023
by admin
Kommentare deaktiviert für Agios Serafeim Beach / Kamena Vourla – Kastraki / Meteora Klöster GR

Agios Serafeim Beach / Kamena Vourla – Kastraki / Meteora Klöster GR

#logbuchjimmy3ch Tag 744
Agios Serafeim / Kamena Vourla – Kastraki / Meteora Klöster GR
178 km 3 1/2 Std. inkl. kurzer Kaffeepause/ über Land
Camping Vrachos
25 € all inkl.

39.7133799, 21.6145830

Sonntag 22. Oktober 2023
Zuerst Hochnebel dann recht sonnig und warm

Wegen dem entzündeten Ischias-Nerv bin ich heute nicht so flexibel. Muss zuerst anlaufen. Noch ist es bewölkt bei 17°.

Gegen halb zwölf verlassen wir den Camping Venezuela. Christa fährt.

Es ist drücken heiss, schweisstreibend bei 23°.

Ein ganzes Rudel wilder Hunde hat es hier. In den Nächten haben wir deren Gebell gehört. Die beiden bleiben liegen bis wir ganz nahe sind. Dann trotten sie auf die Seite.

Wir fahren wieder über Land. Es geht hinauf auf 775 Meter über Meer. Schön zu fahren. Kein Problem.

Bevor wir wieder unten im Tal auf 110 m über Meer ankommen, machen wir eine kurze Kaffeepause.

Natürlich im Wohnmobil. So einladend ist das hier nicht.

Es geht zügig bergab. Die Sonne wird durch Hochnebel verdeckt.

Wir fahren durch ein Gebiet, welches im September vom Überschwemmungen betroffen wurde. Der Fluss Pinios führte Hochwasser.

Hier hat es viele Baumwollfeldern. Es ist Erntezeit.

Immer wieder sehen wir Felder auf denen Schwemmholz liegt

und die ganzen Bewässerungsleitungen wurden von den Fluten mitgerissen.

Wir halten uns links Richtung Meteora.

Fahren an einem Markt vorbei

und treffen auf ein Markierungs-Fahrzeug. Obwohl Sonntag ist, wird hier gearbeitet! Oder vielleicht gerade deswegen?

Aber auch sonst ist es hier wieder wie auf einem anderen Planeten. Hier muss man im Schritttempo darüber fahren. Sonst kracht es gewaltig im Wohnmobil.

Kaum zu glauben, dass wir uns in der EU befinden. Ich habe das Gefühlt, dass hier jeder macht was er will. Alte Autos oder Maschinen stehen einfach herum und vergammeln. Müll wird einfach irgendwo abgelagert. Es ist der Wahnsinn. Aber darum reisen wir. Um andere Kulturen und Sitten erleben zu dürfen.

Dann sehen wir in der Ferne die Felsformationen auf denen die Meteora – Klöster gebaut wurden.

Sehr imposant. Und je näher wir kommen, desto imposanter und eindrücklicher wird es.

Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Gegen drei Uhr erreichen wir den Camping Vrachos.

Ich melde mich an und muss meine ID abgeben. Dann können wir uns einen Platz aussuchen. Nicht einfach für unsere Landyacht etwas zu finden.

Wenn nicht fast unmöglich. Da niemand die Plätze zuweist, hat es auf grossen Plätzen kleine Fahrzeuge oder Zelte. Ein Teil des Platzes ist abgesperrt, weil die Bäume geschnitten werden.

Schlussendlich stellen wir unser Wohnmobil auf dem Hauptplatz ab.

Hier behindern wir niemanden und haben freie Sicht auf die Felsen mit den Klöstern.

Auch Katzen gibt es hier.

Der Pool ist bereits leer und im Winterschlaf.

Der freie WLAN reicht bis ins Fahrzeug. Super. Die Entsorgung liegt auch in der Nähe. Sie ist mitten in der Einfahrt. Es ist wieder einmal Handarbeit angesagt. Ich würde sonst die Strasse blockieren.

Ich gehe dann mal schauen, ob ich irgendwo einen Salat kaufen kann und erkunde etwas die Gegend. Ich komme mit 2 grossen Tomaten retour.

Nun freuen wir uns auf das feine Nachtessen – Wurscht-Nudel und Tomaten-Salat – sehr lecker.

Den Ischias-Nerv habe ich heute mit Voltaren betäubt und er hielt sich in Grenzen.