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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

5. Februar 2024
by admin
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Rovaniemi/Napapiiri – Muonio FIN

Tag 850
Rovaniemi/Napapiiri – Muonio FIN
244 km 5 1/2 Std. unterwegs mit Lild Einkaufen, Frühstücken und einer Kaffeepause
Stellplatz in Muonio
28 Euro inkl. Strom 16 A, Frischwasser und Entsorgung

67.9455038, 23.675349

Montag 5. Februar 2024
Nach der „früh morgendlichen“ Unruhe ein freundlicher Tag so um die -7°, aber keine Sonne

Gegen halb fünf weckt mich Christa. Wir haben keinen Strom mehr im Wohnmobil. Ach Du Schei….. denke ich. Wir hatten gestern Abend noch 20 % Restkapazität in den Batterien. Das hat wohl nicht gereicht um die Nacht zu überstehen und der Schutz vor der Tiefen-Entladung der Batterien hat angesprochen und das Wohnmobil stromlos gemacht.

Was jetzt?

Zum Losfahren ist es noch zu früh und zu dunkel. Einfach so stehen bleiben bis wir gegen Morgen los fahren können ist auch keine Option. Es ist -6° und wenn der Frostschutz des Frischwasser-Tanks anspricht haben wir ein gröberes Problem.

Also alles notdürftig zusammenpacken und ab auf die Strasse um die Batterien über den Ladebooster zu laden.

Wir tuckern so mit 60 km/h über die dunkle und verschneite Strasse. Unglaublich was um diese Zeit schon unterwegs ist und das noch schneller als wir.

Nach 20 Minuten finden wir einen Platz zum Anhalten und zum Wenden. Nun kann ich mich dem Problem annehmen. Morelo hat auf seiner Homepage Videos zu Selbsthilfe. Und tatsächlich ich finde ein entsprechendes Video. Ich muss den Hauptschalter einschalten und auf der Batterie ein Knopf drücken. Den Hauptschalter finde ich schnell. Den Knopf gibt es bei meinen Batterien nicht. Und so fahren wir wieder zurück.

Und wieder sind viele Fahrzeuge unterwegs. Bei der Shell-Tankstelle tanken wir noch Diesel. AdBlue kostet € 3.99/Liter – ich verzichte. Habe noch genug. Nun geht es wieder zurück auf unserem alten Parkplatz.

Um 6 Uhr ist die Aktion beendet und legen uns wieder auf‘s Ohr.

Der Batteriecomputer zeigt nicht an wieviel wir laden konnten. Ich schätze 30 Ah. Das sollte bis zu unserer Weiterreisen reichen.

Kurz nach 9 Uhr ist es dann soweit. Die Batterien haben gehalten.

Wir fahren Richtung Rovaniemi und füllen im Lidl unsere Vorräte auf.

Unsere Kiste schaut ja aus. Es ist ein Wahnsinn.

Die Strecke die vor uns liegt führt quer durch Finland nach Alta in Norwegen. Etwas mehr als 500 km durch dünn besiedeltes Gebiet und auf „Neben-Strassen“.

Vor dieser Route habe ich schon etwas Respekt. Auch von den tiefen Temperaturen die uns gemäss den Wetterprognosen erwarten. Darum habe ich sie in 4 Etappen zu je etwa 125 km aufgeteilt.

Um 10 Uhr ist der Einkauf erledigt und es geht los. Die Strassen sind schneebedeckt aber gut zu fahren. Unter dem Schnee wird es Eis haben nehme ich an.

Wir suchen einen Parkplatz für unser Frühstück. Finden aber leider nichts geeignetes. Bei einer Tankstelle stellen wir uns auf eine freie ebene Fläche.

Ich denke handelt sich um einen Gehweg. Aber was soll es. Wird schon keinen Stören. Tut es dann aber doch.

Ein Räumfahrzeug will hier durch. Also alles festhalten und etwas weiter zu einer Bushaltestelle. Hier können wir in Ruhe zusammenpacken und dann geht es weiter.

Um viertel vor eins kommen wir an unserem ersten „Etappenziel“ an. Eine Tankstelle in Kittilä wo man das Wohnmobil sicher über Nacht parkieren könnte.

Aber dazu ist es mir noch etwas zu früh und wir nehmen die 90 km bis zu unserem nächsten Etappenziel unter die Räder.

Wir durchqueren das Ski-Gebiet Sirkka / Levi.

Die Hänge an denen Ski gefahren wird, werden mit Flutlicht beleuchtet.

Schön diese Winterlandschaft und eigentlich angenehm zu fahren. Ich bin so mit +/- 70 km/h unterwegs. Achte immer auf Rentiere, die über die Strasse laufen könnten. Aber wir sehen keine.

Um halb drei erreichen wir das 2. Etappenziel in Muonio.

Ein praktischer Stellplatz mit allem was das Camperherz sich wünscht. Der Zugang muss Online gebucht werden über www.friijarental.fi.

Das mache ich jetzt. 28 Euro/Nacht Check-Out spätestens um 12 Uhr. Der Code für das Tor kommt umgehend per Mail.

Christa fährt unsere Landyacht durchs Tor und nach einigem hin und her finden wir einen passenden Platz. Ist nicht einfach wenn die Auswahl so gross ist.

Ich schliesse den 16 Ah Landstrom an. Nun können sich unsere Batterien laden. Geheizt wird mit Diesel – unser Gasvorrat ist auch ziemlich am Ende.

Nach einer kurzen Kaffeepause geht es ans Entsorgen. Mit dem Eimer kann ich meine Ab-Wässer in der Latrine entsorgen. Das bin ich mir ja gewohnt.

Der Bodeneinlass liegt unter einer Schnee- und Eisdecke. Frischwasser tanke ich dann morgen mit dem Schlauch.

Dann benutzen wir die Duschen im Sanitär-Container. Angenehm warm und unendlich lang heisses Wasser.

Draussen wird es immer kälter. Um 22 Uhr als wir in Bett gehen ist es -16°. Im Wohnmobil haben wir es angenehm warm.

Die Batterien sind voll geladen und der Batteriecomputer funktioniert auch wieder. Nun kann ich zur Diesel-Heizung noch 1 kW Strom über die Alde-Elektro-Heizung dazu schalten.

Die 244 km die wir heute gefahren sind, waren erstaunlich gut zu fahren. Die Reisegeschwindigkeit lag so bei +/- 70 km/h.




4. Februar 2024
by admin
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Rovaniemi / Napapiiri FIN

Tag 849
Rovaniemi/Napapiiri FIN

Parkplatz beim Santa Claus Village
gratis kein Service

66.5431121, 25.8387266 150 MüM

Sonntag 4. Februar 2024
Mit -6° ein kalter aber zu Beginn sonniger Tag


Gegen halb zehn wird der LKW der gestern hier gestrandet ist von einem Radlager Schneeräumgerät abgeschleppt.

Um halb elf scheint die Sonne in‘s Wohnmobil.

Es wird angenehm warm und wir können einmal bei Sonnenschein frühstücken.

Wir sind knapp an Strom und auch an Gas. Beides brauchen wir um zum Heizen.

So stelle ich mal das mobile Solarpanel in die Sonne.

Beim alten Wohnmobil konnte ich sofort sehen, ob es Ertrag bringt. Hier sehe ich nichts. Auch wenn es nichts nützten sollte, schaden tut es auf keinen Fall.

Ja es ist kalt geworden.

Und trotzdem gibt es Leute die mit dem Motorrad hier unterwegs sind.

Franzosen – gegenüber hat es noch so ein Gefährt.

Leider hält das mit der Sonne nicht allzu lang. Bald verdecken Wolken teilweise die Sonne.

Am Nachmittag geht Christa warm eingepackt spazieren. Mir ist das zu kalt 🥶. Ich bleibe noch etwas im warmen Wohnmobil. Dann muss aber auch ich raus, das Solarpanel einpacken und ins Restaurant wo ich mit Christa abgemacht habe.

Wir kommen gleichzeitig an. Leider hat es hier nicht wie an der Eingangstüre angegeben freien WLAN. Wir ziehen weiter ins Café wo wir gestern waren.

Keine Chance, das ist pumpenvoll. Ich finde einen freien Stuhl mit Tisch und lasse mich nieder. Hier hat es WLAN. Christa gefällt es aber nicht hier. Sie geht schauen, ob es wo anders einen schöneren Platz hat.

Der WLAN ist nicht so der Hit und Christa kommt auch nicht mehr zurück. Also mache ich mich auf die Suche nach ihr. Ein Anruf bringt Klarheit. Sie ist im PostOffice. Gemeinsam machen wir uns nun auf die Suche nach einem Café und finden dann auch eines. 2 x Cappuccino und die Karten schreiben, die Christa gekauft hat. Wir haben hier auch WLAN, aber es ist nicht das Ambiente um Blog zu schreiben. So gehe ich nach Hause. Christa bleibt und nutzt den WLAN.

Zu Hause kann ich in aller Ruhe meine Berichte etc. schreiben. Dann kommt auch Christa zurück.

Ich ziehe nochmals ins Dorf und finde beim PostOffice einen schnellen WLAN um meine Berichte hoch zuladen.

Wieder zurück, telefonieren wir mit Nico und dann mache ich Siesta.

Heute kommt Tatort und die Sat-Schüssel wird wieder ausgefahren. Klappt alles bestens und der Tatort aus München war gut.

Auf meinem Batterie-Computer sehe ich, dass ich noch 20% Strom in den Batterien habe. Es wird Zeit weiter zu fahren, damit die Batterien bei Fahren geladen werden können.

Auch der Gasvorrat von 30% ist mager. Und die Wetterprognosen zeigen sehr tiefe Temperaturen an. Eine richtige Kaltfront zieht von Westen nach Osten. Und wir müssen da durch.

Morgen starten wir Richtung Alta um dort den Gastank aufzufüllen.

-6° ist es als wir ins Bett gehen.