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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

12. August 2021
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Cochem – Enkirch

Donnerstag 12. August 2021
Cochem – Enkirch
Wohnmobilstellplatz Moselvorgelände Enkirch
N49.98363 E7.12174
10 Euro/Nacht inkl. Entsorgung / Wasser und Strom extra mit Münzen

Um 6 Uhr fährt die Kehrmaschine bei unserem Wohnmobil vorbei. In der Ferne höre ich den Zug rumpeln. Dann kommt die Kehrmaschine wieder zurück. Um halb sieben ist es dann fertig mit der Nachtruhe. Der Verkehrslärm auf der Strasse wird zu gross. Zumal mein Schlafzimmerfenster direkt da hinaus geht. Stimmt nicht. Es hat ja kein Fenster auf diese Seite. Dann wäre es ja noch lauter. Im Campercontact, meinem bevorzugten Stellplatz-App, wurde vor diesem Lärm gewarnt. So lese ich noch etwas bis ich gegen 8 Uhr aufstehe. Auch Christa ist schon wach.

Wir besprechen, dass wir die Stadt Cochem eigentlich gesehen haben. Grosse Stricke wollen wir heute eh nicht zerreissen. Vielleicht auf einen Campingplatz welcher direkt an der Mosel liegt. Hier schreckt mich ab, dass die relativ teuer sind. So 30 bis 40 Euro die Nacht. Für etwas das wir nicht brauchen.

Wir entscheiden uns nach Trier zu fahren. Heute ist Donnerstag und morgen am Freitag beginnt für viele Wohnmobilisten wieder das Wochenende. Da werden die Plätzen wieder voll werden. Unterwegs wollen wir die Augen offen halten. Vielleicht spricht uns ja etwas spontan an.

Und so ist des dann auch. In Enkirch. Wir sehen eine Wiese direkt an der Mosel auf der zahlreiche Wohnmobile stehen. Davor ein Parkplatz. Ideal um hier unsere Frühstücks-Pause zu machen.

Wir schauen uns um. Christa gefällt es hier. So etwas wie Camping-Feeling. Wiese. Mosel. Sonne. Ich gehe zur Anmeldung. Eine sehr nette Dame begrüsst mich. 10 Euro koste hier die Nacht. Eigentlich genau das was wir suchen.

Und so checken wir ein. Machen die V+E. Suchen uns einen schönen Platz. Stühle und Markise raus. Christa ist happy. Nun gibt es Frühstück.

Wir sitzen draussen und geniessen es. Ich mache mal einen Spaziergang zur etwa 1 km entfernten Schleuse. Leider ist die eigentliche Schleuse auf dem anderen Ufer. So sehe ich nicht viel.

Zurück spaziere ich durch den Ort. Nichts spezielles. Eigentlich schön. Aber nichts was mich vom Hocker reisst.

Wieder zurück bei Christa machen wir Siesta.

Heute habe ich Lust auf eine Pizza. Im Ort hat es eine Pizzeria. Aber nicht so wie ich/wir uns das vorstellen. So spazieren wir weiter zum Gasthaus Sonne.

Wir sind noch früh dran. Erst halb sechs. Wir setzen uns auf die Sonnen-Terrasse.

Innerhalb der nächsten halben Stunde füllt sich die Terrasse. Wir werden zügig bedient. Das Essen ist gutbürgerlich. Aber zu viel. Der Rosé passt perfekt. Zum Abschluss noch Kaffee und Nachtisch. Mehr als satt machen wir uns auf den Heimweg.

Eine Concorde ist neu in der Nähe unseres Wohnmobiles dazu gekommen. Wir kommen mit dem Besitzer ins Gespräch. Er schwärmt vom Modell Concorde. Wir sollen unbedingt die neuen Modelle anschauen bevor wir uns für ein Wohnmobil entscheiden. Morelo schaue zwar optisch besser aus. Aber die innere Verarbeitung von Concorde sei wesentlich besser.

Ja nun? Was machen wir jetzt?

Wir sitzen noch etwas draussen bis es uns zu frisch wird. Zur Feier des Tages spielen wir noch eine Partie Rummikub.

Ein schöner Sommertag geht zu Ende.

11. August 2021
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Andernach -Cochem

Mittwoch 11. August 2021
Andernach – Cochem
90 km 10 1/2 Stunden unterwegs mit Waschsalon und Burg Eltz
Wohnmobilstellplatz Cochem
N50.15284 E7.16820
19 – 8 Uhr gratis dann 11 Euro/Tag Platz hat rein gar nicht


Eine herbstliche Stimmung heute Morgen.

Wir fahren weiter. Zuerst müssen wir einen Waschsalon suchen. In Neuwied hat es einen. Da fahren wir hin. Parkieren auf dem öffentlichen Parkplatz.

Ich will gerade ein Ticket lösen, da verlässt ein Herr den Parkplatz und schenkt mir sein Ticket. Geht bis 13 Uhr. Mal schauen ob das reicht. Wir kommen gerade zur rechten Zeit. Die grosse 9 kg Maschine ist frei.

Die füllen wir. Dann noch 2 kleine 5 kg Maschinen.

Zum Trocknen brauchen wir 2 Maschinen.

Nach 2 Stunden ist die Wäsche fertig. Kostenpunkt 21 Euro.

Nun wollen wir an die Mosel. Das eigentliche Ziel unserer Reise. Ins Navi gebe ich als Ziel die Moseltalbrücke ein. Hier hat es einen Autobahnparkplatz welcher in Google Maps als Aussichtspunkt ausgewiesen ist.

Tatsächlich. Wir bekommen einen ersten Eindruck von der Mosel.

Weiter geht es zur Burg Eltz. Christa hat diese Sehenswürdigkeit ausgesucht. Von der Moseltalbrücke fahren wir an die Mosel hinunter um dann kurze Zeit später auf der anderen Talseite wieder den Berg hochzufahren. Es geht steil hinauf. Die Strassen sind eng.

Um 14 Uhr kommen wir auf dem Parkplatz bei der Burg Eltz an. 4 Euro Parkgebühr.

Der Parkwächter meint, wir sollen noch etwas warten. Pro Stunde werden nur 300 Personen in die Burg gelassen. Wir nutzen die Zeit um das Bett neu zu beziehen. Das Wohnmobil steht dermassen schief, dass wir uns dann entscheiden zur Burg zu spazieren.

Ein schöner etwa 1,2 km langer Waldspaziergang. Und plötzlich sehen wir die Burg. Die steht in einer Talsenke auf einem Felsen.

Wir machen ein paar Fotos und stellen uns dann in die wartende Reihe.

Um 15 Uhr haben wir das Ticket im Sack. 2 x 11 Euro. Für die Führung müssen wir nochmals etwa 20 Minuten anstehen.

In den Gemächern der Burg ist photographieren verboten. Deshalb leider keine Bilder. Die Burg ist sehr gut erhalten. Die Führung kompetent und informativ. Kann ich jedem empfehlen.

Um 17 Uhr stehen wir wieder draussen. Die erste Schenke hat nur noch Kuchen und Eis. Bei der 2. Schenke haben wir mehr Glück. Einen grossen Salat können wir noch ergattern. Dazu noch ein Stück Apfelkuchen.

Wir müssen gehen. Die Schenke schliesst und wir haben ja auch noch einen langen Rückweg.

Diesmal geht es immer bergauf. Um halb sieben sind wir wieder bei Jimmy2. Der Parkplatz ist praktisch leer.

Nun müssen wir uns ein Nachtlager suchen. In Ernst finde ich etwas das passen könnte. Allerdings nur 10 Plätze. Da rechne ich mir keine grossen Chancen aus. Aber wir fahren mal los.

Unterwegs sehen wir immer wieder Hinweise auf Stellplätze. Vielfach ohne jegliche Infrastruktur. Meisten sehen wir die Tafeln auch zu spät. In Ellenz-Poltersdorf hat es einen Platz der würde Christa gefallen. Ein herziges Städtchen mit einer schönen Promenade . Leider gibt es nirgends eine Möglichkeit zum Wenden.

In Cochem sehen wir von Weitem ein paar Wohnmobile an der Strasse stehen. Wir stellen uns dazu. Ein offizieller Platz. Von 19 Uhr bis 8 Uhr gratis. Ohne jegliche Infrastruktur.

Direkt an der stark befahrenen Hauptstrasse. In Hörweite der Eisenbahn. Direkt an der Mosel. Wir entscheiden uns hier zu bleiben. Stellen das Wohnmobil auf Keile, damit es gerade steht.

Nachdem wir heute alles gewaschen hängen wollen wir duschen. Müssen halt schauen, damit wir morgen etwas finden für die V+E.

Zuerst versuchte die „Enten-Familie“ in der Mitte der Mosel gegen den Strom zu schwimmen. Aber die Kleinen hatten zu wenig „Power“. Nun versuchen sie es am Ufer entlang. Das funktioniert besser.

Wir sind ja quasi direkt in Cochem. Das Städtchen stand für Morgen auf dem Programm. Nun machen wir schon heute Abend einen Spaziergang in die Altstadt. Wollen etwas trinken und das Nachleben geniessen.

Denkste. Um halb zehn Uhr bekommen wir in jedem Restaurant zu hören: wir schliessen gleich. Um zehn Uhr machen hier alle dicht.

So geht es unverrichteter Dinge wieder nach Hause.

Ich für meinen Teil mache mich fertig für‘s Bett. Es war ein langer und „anstrengender“ Tag. Christa folgt einige Minuten später.