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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

21. Juli 2023
by admin
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Sainte-Marie-du-Mont – Barfleur F

#logbuchjimmy3ch Tag 651
Sainte-Marie-du-Mont – Barfleur F
79 km / 3 Stunden unterwegs
Parkplatz Le vieux Colombier
gratis kein Service

49.673324, -1.363640 4 MüM

Freitag 21. Juli 2023
Sonne, Wolken und Wind, aber angenehm.

Mit 15° ist der Morgen recht frisch. Wieder einmal reisen alle zur gleichen Zeit ab. Wir haben Zeit und können warten.

Geplant habe ich/wir heute nach Cherbourg zu fahren. Ich habe genug von den engen Strassen durch welche ich Jimmy3 „steuern“ muss.

Aber da gibt es noch Barfleur.

Im Reiseführer steht, dass Barfleur das schönste Städtchen in Frankreich ist. Etwa 650 Einwohner. Und so machen wir eine Planänderung und fahren nach Barfleur.

Wir nehmen wieder die N13. Die 4-spurige Schnellstrasse. Dann wollen wir auf die D902 abbiegen. Doch bei der Ausfahrt ab der Schnellstrasse steht rechts ein Fahrverbot ab 3,5 t. Das hätte man ja früher anschreiben können. Und das will ich nun mal beachten. So müssen wir 5 km in‘s Landesinnere fahren bis ich wenden kann.

Wieder etwas zurück auf der Schnellstrasse und dann mitten durch Valognes. Wieder eine kleine Herausforderung. Danach ist die Strasse gut befahrbar.

In Quettehou im Intermarché einkaufen und den Diesel-Tank auffüllen.

Nun noch die letzten 10 km und wir sind in Barfleur.

Wirklich mittendrin. Ich habe mich auf die Umgebung konzentriert und bin einfach gefahren. Bis die Hafenmole zu Ende ist. Zum Glück habe ich genügend Platz zum Wenden. Aber so haben wir die Promenade schon mal gesehen.

Wir wollten auf den Campingplatz weil es in Barfleur laut Park4night keinen Stellplatz gibt. Aber dann sehen wir am Strassenrand ein paar Wohnmobile stehen. Es hat sogar noch einen Platz frei für unseren Jimmy3.

Es steht ein grösserer ClouLiner mit deutschem Kennzeichen hier. Wir fragen mal, ob man hier über Nacht stehen kann. Er meint, er habe schon einen Nacht hier verbracht. Kein Problem. Und der Campingplatz sei sowieso voll belegt.

Und so lernen wir Jutta und Hansi kennen.

Wie immer haben wir es nicht eilig und so wird es 17 Uhr bis wir uns auf den Weg ins Städtchen machen.

Zuerst in die Église Saint-Nicolas,

dann an die Hafenmole, dort wird gerade ein Festzelt aufgebaut. Morgen ist eine Vorführung des Meer-Rettungs-Dienstes. Weiter spazieren wir der Promenade entlang,

Es ist wieder mal Ebbe. Die grossen Kähne stehen auf dem Kiel.

die kleine Boote liegen auf der Seite

die Hauptstrasse hinauf und wieder hinunter.

Zurück über den Dorfplatz, wo morgen Markt sein soll, zum Wohnmobil.



Das war Barfleur.




20. Juli 2023
by admin
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Arromanches-les-Bains – Sainte-Marie-du-Mont F

#logbuchjimmy3ch Tag 650
Arromanches-les-Bains – Sainte-Marie-du-Mont F
70 km / 4 Stunden unterwegs
Aire de camping cars Passe’etapes Utah Beach
14.30 €/24 h alles inbegriffen

49.418004, -1.187045 5 MüM

Donnerstag 20. Juli 2023
Ein schöner und sonniger Tag

Sonnig, 18° und kein Wind. Was will man mehr. Kurz zum Beck, frisches Brot kaufen.

Dann zur Ver- und Entsorgung. Wir müssen kurz anstehen, aber dann sind wir dran. Frischwasser 2 Euro ist angeschrieben. Ich habe schon gelesen, dass das Wasser hier eine teure Angelegenheit sei. Aber wir brauchen Wasser. Und ja ich kann Bestätigen. 2 Euro / 10 Minuten = 50 Liter. Ich investiere nochmals 2 Euro, damit wir wenigstens etwas im Tank haben.

Kurz nach 10 Uhr verlassen wir den Platz. Die Ausfahrt klappt problemlos. Kurz vor 11 Uhr stellen wir Jimmy3 auf den Parkplatz vor dem amerikanischen Soldatenfriedhof ab. Alles sehr gut organisiert und genügend Parkplätze – auch für grössere Wohnmobile kein Problem.


An dieser Stelle – Omaha Beach – ging ein Teil der amerikanischen Armee am 6. Juni 1944 an Land.

Schleierwolken und Sonne am Himmel. Gerade das richtige Wetter um diese Gedenkstätte zu besuchen.

Sehr beeindruckend wie die 9238 weissen Marmorkreuze in Reih und Glied ein stummes Mahnmal darstellen. Auf allen ist ein Name eingraviert.

Marmorkreuze so weit das Auge reicht.

Aber ausser in der kleinen Kapelle berührt es mich nicht. Alles perfekt herausgeputzt. Typisch amerikanisch. Zu steril.

Darstellung über die Landungen der Alliierten und deren Vorrücken.


Nachdem wir genug gesehen haben, fahren wir weiter. Nach Sainte-Marie-du-Mont. Zum Utah Beach.

Hier landete der 2. Teil der amerikanischen Armee.


Auch das schauen wir uns noch an. Das Museum besuchen wir nicht. Dafür kaufe ich mir ein Buch „Normandie 44“.


Nun haben wir alle 4 Landungsstellen besucht. War eindrücklich und hat sich gelohnt. Wieder viel neues gesehen und festgestellt, dass die Welt in Sachen Krieg nichts dazugelernt hat. So grausam es damals gewesen sein muss!

Dann geht es zurück zum Wohnmobil.

Heute stehen wir „im Grünen“.

Gegenüber hat es eine Pferdekoppel und auf der anderen Seite sehen wir einen Esel und Lamas.

Gegen Abend füllt sich der Platz.