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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

6. November 2023
by admin
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Plat – Dubrovnik HR

Tag 759
Plat – Dubrovnik HR
24 km 1 3/4 Std. mit einkaufen im Lidl
20 €/24 h Grand Parking Dubrovnik
kein Service / Camping nicht erlaubt

42.6526686, 18.0905201

Montag 6. November 2023
Ein sonniger Tag

Die Nacht ist ruhig und angenehm.

Kurz vor 9 Uhr fahren wir los.

Wir wollen im nahen Lidl einkaufen. Da ist schon ganz viel los. Wir bekommen noch einen Parkplatz. Brauchen aber vier Parkfelder.

Dann geht es weiter nach Dubrovnik.

Unten links ist die Old Town von Dubrovnik.

Ich glaube ja nicht, dass wir in Dubrovnik mit unseren 9 m einen Parkplatz bekommen auf dem wir übernachten können.

Der Auto camp Solitudo ist bereits geschlossen. Schade.

Der Promenade mit den vielen Ausflugsschiffen entlang fahren, die alle schon im Winterschlaf sind.

Auf der anderen Seite der Promenade ein Einkaufszentrum mit Cafe‘s auf der Terrasse. Und dann sehen wir den neuen Grand Parking von Dubrovnik. Sieht schon mal nicht schlecht aus.

Ich muss eine 3 spurige Strasse überqueren um auf den Parkplatz zu kommen. Obwohl ich schon lange blinke und mitten in der Strasse stehe muss dieses A……… noch vorbei rasen. Ich habe meine Fanfare ertönen lassen. Tat mir gut.

Es stehen schon zwei Wohnmobile hier. Der Parkplatz ist praktisch leer. Keine Ahnung warum. Wir stellen uns an den Rand einer Parkfeldreihe über 2 Parkfelder.

Das eine Wohnmobil das hier steht kennen wir von Shkodra her. Die Herrschaften kommen gerade von einer Stadt-Tour zurück und schauen bei uns vorbei. Wir fragen ob sie Zeit für einen Kaffee haben. Haben Sie und so lernen wir die www.dollmansontour.de kennen. Dann wird es aber Zeit für sie – Ihr Parkticket läuft ab.

Auch für uns wird es Zeit – wir wollen ja was von Dubrovnik sehen. Also auf in die Old Town von Dubrovnik. Ist von uns aus zu Fuss machbar.

In der Old Town ist nicht mehr viel los. Es hat noch einige Amerikaner, Japaner und Chinesen die die Stadt besichtigen.

Wir laufen durch die Gassen und machen Fotos.

Viel Sonne kommt nicht mehr in die Altstadt hinein. Es ist recht frisch hier am Schatten.

Es ist schön hier. Alle tipptopp sauber und aufgeräumt.

So eine Besichtigung macht hungrig. Wir finden ein Lokal wo wir etwas bekommen das uns zusagt. Die Auswahl an Lokalen ist um diese Jahreszeit nicht mehr so gross.

Als ich die Rechnung bekomme zucke ich leicht zusammen. 60 Euro. Ein stolzer Preis für das was wir gegessen haben. Bewusst haben wir keinen Wein genommen. 11 Euro für 1,5 dl Rotwein. Das sind Preise wie in Zürich. Für den Cappuccino wurden 6 Euro verrechnet.

Da ist das Eis im Cornet mit 2.50 pro Stück ja direkt günstig.

Nach Hause nehmen wir den Bus. Knapp 4 Euro. Ticket am Kiosk oder im Bus lösbar. Der Bus hält direkt vor unserem Parking.

Um 17 Uhr sind wir wieder zurück beim Wohnmobil und lassen den heutigen Tag Revue passieren.

5. November 2023
by admin
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Shkodra AL – Montenegro MNE – Plat HR

Tag 758
Shkodra AL – Montenegro MNE – Plat HR
185 km 7 Std. mit Mittagessen, Kaffeepausen und 2x Zoll
Parkplatz unterhalb der Polizei
kein Service / Camping verboten

42.6059359, 18.2289375

Sonntag 5. November 2023
Ein Tag mit starkem Wind / kein Regen / keine Sonne / viele Wolken

Heute ist früh aufstehen angesagt. Wir wollen Albanien verlassen, in einem Zug durch Montenegro nach Kroatien fahren.

Mit 17° ist es noch frisch draussen. Dazu weht ein kräftiger Wind. Aber es regnet nicht. Ist doch schon mal etwas positives. Damit es drinnen angenehmer wird, schalte ich den Heizwürfel ein. Die lange Fahrt heute wird die Batterien wieder auffüllen.

Bevor es zur Entsorgung geht, prüfe ich, ob meine Lösung mit dem Abbau der Dieselpumpe der Dieselheizung den erhofften Erfolg bringt. Christa schaltet die Zündung ein und aus der abgehängten Leitung fliesst Diesel, obwohl diese weit oberhalb des Diesel-Tankes befestig ist.

Sch………, das darf doch nicht wahr sein. Christa ist schon am überlegen, wen wir anrufen können oder ob Facebook eine Lösung weiss. Ich gehe kurz in mich, überlege und hole meinen Werkzeugkoffer hervor. Noch kurz etwas anderes anziehen und dann an die Arbeit. Ich schneide eine „Blind-Dichtung“ aus mitgeführtem PVC zu, setze diese in die Verschraubung der demontierten Dieselpumpe und montiere die Pumpe wieder an die Dieselleitung. That‘s it. Der Weiterreise steht nichts mehr im Wege.

Seit langem treffen wir hier auf eine Entsorgung, die wir auch mit unserer Landyacht anfahren können. Ich nutze die Gelegenheit und reinige noch meine beiden Abwassertanks.

Dann, kurz nach 10 Uhr, nehmen wir den Weg zur Grenze Albanien / Montenegro unter die Räder.

Es ist noch ein weiter Weg bis nach Hause.

Eine halbe Stunde später sind wir bereits am Zoll Albanien / Montenegro.

Den passieren wir problemlos.

Wieder sind wir in einem neuen unbekannten Land.

Von einem deutschen Wohnmobilfahrer wurden wir auf dem Campingplatz noch darauf hingewiesen, dass das Navi einige Kilometer nach dem Zoll sicher den kürzeren Weg quer durch Montenegro nehmen will. Dem ist auch so. Das merken wir aber erst, nachdem wir etwa 200 m von diesem Weg gefahren sind. Nichts für uns. Viel zu eng und ganz schlechte Strassen. Wir werden von ein Wohnmobil mit französischen Kennzeichen überholt. Auch dem ist diese Strasse nicht geheuer. So wenden wir unsere Fahrzeuge und fahren einen Teil der Panoramic Road Nr. 3 von der albanischen Grenze bis nach Bar. Eine sehr gute Entscheidung. Eine wunderschöne Landschaft durch das Gebirge. Auf einer guten Strasse. Kein Problem für unser Fahrzeug.

In Bar / Montenegro sehen wir einen grossen Parkplatz mit einem Burger King.

So halten wir hier um 12 Uhr an und geniessen ein feines Burger King Menü. Bei dieser Gelegenheit setzen wir doch noch unsere Füsse auf montenegrischen Boden.

Eine Stunde später geht unsere Reise weiter.

Nun bin ich am Steuer. Schon ein gewaltiger Unterschied zwischen Montenegro und Albanien. Alles etwas zivilisierter und sauberer. Keine Ahnung warum dass das die Albaner nicht können.

Wir gondeln so durch die Gegend und folgen brav unserem Navi. Ab und zu sehen wir das Meer mit einem starken Wellengang.

Dann lese ich etwas von einer Fähre.

Kurze Zeit später stehen wir an einem rustikalen Fähr-Terminal.

Kein Vergleich zur Fähre Horgen – Meilen. Christa meint, sie möchte weiter fahren und nicht auf die Fähre. Ich konsultiere kurz die Karte. Ach ja – seit wir in Montenegro sind haben wir wieder einmal kein Internet. Das mit der albanischen Karte die für den ganzen Balkan gelten soll hat nicht funktioniert. Aber ich habe die notwendigen Googel Maps Karten downgeloadet.

Also wenn wir auf der Strasse weiter fahren, müssten wir das ganze Meer-Becken umfahren. Ich gehe zum Schalter und löse ein Ticket. Und schon geht es auf die Fähre.

Und so kommen wir in den Genuss einer Fährüberfahrt à la Montenegro. 14.50 Euro kostet uns der Spass. Ein Erlebnis.

Um 15 Uhr sind wir unbeschadet am anderen Ufer und unsere Reise geht weiter Richtung kroatische Grenze. Kurz nachdem wir die Fähre verlassen, wird es wieder etwas eng. Viele haben Angst die Fähre zu verpassen und schneiden deshalb die Kurve.

Noch ein Eindruck von Montenegro. Sauber und tipptoppe Strassen. Das Land werden wir sicher wieder bereisen.

Wir passieren immer wieder Tankstellen an denen der Dieselpreis sehr günstig zu sein scheint. Kurz vor der Grenze will ich es dann wissen und fahre zur letzten Tankstelle.

Seit langem muss ich wieder einmal selber Tanken. Am der Anzeige steht Euro 1.66 für die Sorte Premium und so gehe ich davon aus, dass dann auch in Euro abgerechnet wird.

Tatsächlich ist Montenegro eines der wenigen Länder auf dieser Welt, dass keine eigene Währung hat. Seit 2002 ist der Euro hier das alleinige Zahlungsmittel. Wieder etwas dazu gelernt. Und vor allem: für nächste Reisen in solche Länder muss ich mich besser vorbereiten. Auch eine Strassenkarte wäre sicher nicht schlecht.

Und schon stehen wir vor dem montenegrischen Zoll um auszureisen.

Ich bleibe im Wohnmobil und gebe die beiden Pässe und den Fahrzeugausweis durch‘s Fenster dem Zollbeamten. Kurze Zeit später ist alles erledigt und wir können weiter fahren.

Es folgt eine kurze Fahrt durch ein „Niemands-Land“.

Dann stehen wir vor der kroatischen Grenze und damit vor einer EU-Aussengrenze.

Nur eine Zollstation ist geöffnet und es dauert. Vor uns wird ein Fahrer ungeduldig und fährt hinüber zum geschlossenen Schalter EU/EFTA/CH und plötzlich kommt Bewegung in die Sache. Christa geht mit den Pässen und dem Fahrzeugausweis zu Fuss zum Schalten ob wir hier anstehen können.

Wir können und so stehen wir gegen 16.15 Uhr wieder auf EU-Boden.

Wieder müssen wir uns in ein uns unbekanntes Land einleben.

In P4N habe ich einen Campingplatz herausgesucht. Der hat aber gemäss dem Eintrag auf dem App seit Ende Oktober geschlossen. Ich werde es trotzdem versuchen. Etwas anderes habe ich leider nicht gefunden. Alle anderen Plätze sind schon seit langem geschlossen oder für mich bzw. unser Wohnmobil nicht anfahrbar.

Es geht gegen 17 Uhr. In Kürze wird dunkel und im Dunkeln mit unserer Landyacht einen Platz suchen macht keine Freude. Von der Strasse aus sehen wir unterhalb von uns einen grossen freien Platz. Das wäre doch was für uns. Und so kommen wir auf den Parkplatz unterhalb der Polizeitstation. Der ist in P4N auch aufgeführt. Jedoch mit dem Zusatz, dass man hier nicht übernachten soll / darf. Wir wagen es trotzdem – ist ja keine Saison und wir nehmen niemandem einen Parkplatz weg.

Es ist wieder einmal Sonntag und damit Tatort-Zeit. Dann gehen wir früh zu Bett. Es war ein langer und intensiver Tag.