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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

4. März 2017
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Cuges-les-Pins

Samstag 4. März 2017

Aigues-Mortes – Cuges-les-Pins / 204 km
starker Wind / kalt

Um 4 Uhr beginnt es zu regnen und zu stürmen. Zahlreiche Böen lassen das Wohnmobil stark schaukeln. Ich muss am Morgen mal schauen ob es noch am gleichen Ort steht.

Kurz nach 8 stehen wir auf. Wir stehen schon einige Tage «frei» und haben keine Ahnung wo wie heute Abend stehen werden bzw. wie die Sanitären Anlagen sein werden. Im Moment haben wir die Möglichkeit Wasser zu entsorgen und Frischwasser aufzufüllen. So kommt heute die Dusche im Wohnmobil wieder einmal zum Einsatz. Der Regen hat aufgehört. Nicht aber der starke und kalte Wind. Ich laufe ins Dorf um Croissants und ein Baguette für das Frühstück zu kaufen. Nachdem die «Körperpflege» gemacht wurde und alles im Wohnmobil wieder an seinem Platz steht, fahren wir kurz vor 11 Uhr ab.

Unser 1. Ziel ist Stes. Maries-de-la-Mer. Als wir um 12 Uhr ankommen ist es draussen düster. Bei dieser Kälte und diesem Sturm will Christa gar nicht aussteigen.

Aber ich kann sie überreden. Und so machen wir dick eingehüllt einen Spaziergang am Meer entlang.

Herrlich anzusehen wie die Wellen an den Wellenbrechern brechen.

Ich liebe nichts mehr als Wind im Fell!

Um uns aufzuwärmen gehen wir in ein Bistro. Es ist gemütlich aber nicht wärmer. Wir wollten nur etwas trinken. Entscheiden uns dann aber Mittag zu essen.

Kurz nach 13 Uhr geht es weiter. In Greasque hat es einen Stellplatz bei einem Bergbau-Museum. Wir fahren querfeldein. Umkreiseln Arles / Fos s/Mer / Martigues um nur einige Ortschaften zu nennen.

Um 16 Uhr treffen wir in Greasque ein. 4 Wohnmobile stehen schon hier.

Nach einem kurzen Rundgang auf dem Platz und ins Gelände des Bergbau-Museums entscheiden wir uns wieder zu reisen. Für ein Bleiben ist zu wenig los. Und nur einfach den Rest des Tages totschlagen wollen wir hier nicht.

In Cuges-les-Pins hat es noch einen Stellplatz. Im Stellplatzführer steht: es ist ein ruhiger Platz in einem prächtigen Nadelwald. Die 4.50 Euro Übernachtungsgebühr werden von der örtlichen Polizei einkassiert.

Etwas nach 17 Uhr treffen wir in Cuges-les-Pins ein. Im Dorf ist die Zufahrt gut ausgeschildert. Die Zufahrt ist aber sehr eng. Kreuzen unmöglich. Wir finden einen Platz unter Bäumen. Diesmal sind wir die einzigen. Wir parkieren unser Wohnmobil, müssen dann aber nochmals um parkieren das wir wegen einem Baum keinen Sateliten-Empfang haben.

Dann schauen wir wo die Ver- und Entsorgung ist. Wir spazieren noch etwas weiter ins Tal hinein. Die Strasse wird immer schlechter. Wir wollten schon umkehren. Da sehen wir durch die Bäume etwas Helles schimmern. Da ist er der Stellplatz. Und es stehen schon einige Wohnmobile hier.

Also zurück und nochmals «umziehen». Dort wo es Sateliten-Empfang gibt sind die Plätze schon belegt bzw. auf den noch vorhandenen haben wir keinen Platz. Also «quetsche» im mich der Länge nach an den Hang.

Kurz darauf kommt die Platzwartin und der gefällt das ganz und gar nicht. Ich würde Platz für 2 Wohnmobile brauchen. Hinten hätte es noch einen Platz. Ich erkläre Ihr, dass ich das gesehen hätte aber da nicht reinpasse. Und wenn ich mich so wie die anderen hinstellen würde, käme ich zu weit in die Strasse hinein. Dann müsse ich halt näher an den Nachbarn ran parkieren meint sie. Der Nachbar ist zufällig vor seinem Mobil und ist einverstanden.

Die Platzwartin erzählt dass morgen hier ein Berglauf stattfinden wird. Über 1’000 Läufer würden morgen hier vor meinem Wohnmobil den Hang hinauf kraxeln. Nun merkt sie, dass ich scheinbar nicht verstehe, was sie sagt. Nach einem Blick auf unser Kontrollschild wird sie freundlichen und erklärt das ganze nochmals auf Englisch. Und zeigt auf die Markierungen im Gelände.

Sie schreibt mir eine Quittung über die 4.50 Euro. Ich gebe ihr einen 5 Euro Schein und sage, dass sie den Rest behalten kann. Nun wird sie noch freundlichen und ich kann mein Wohnmobil so stehen lassen wie es steht.

Unser Nachbar steht noch immer draussen und macht sein Mobil für die Nacht parat. Ich frage ihn, ob das mit dem Lauf stimme. Er bestätigt mir, was ich schon verstanden habe. Ab 08.30 Uhr sollen in 3 Staffeln über 1’000 Läufer zu einem Berglauf über 23 bzw. 44 km starten und zwar von der Wiese aus wo wir unser Wohnmobil zuvor parkiert hatten.

Wir sind ja gespannt wie das morgen ablaufen wird.

Im Hang über unserem Wohnmobil sieht Christ wie 3 Steinböcke Blätter von den Zweigen essen.

Nach dem Z’Nacht schaut Christa DSDS. Ich schreibe wieder einmal an den Reiseberichten.
Draussen regnet es ab und zu. Dann ist es Zeit für mich ins Bett zu gehen. Christa schaut noch etwas weiter DSDS.

Unsere heutige Strecke

Unser heutiger Standort

Campercontagt Greasque

Campercontact Cugel-les-Pins

3. März 2017
by admin
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Aigues-Mortes / totes Wasser

Freitag 3. März 2017

Gruissan – Aigues Mortes / 146 km
Bewölkt / Wind / eher kalt / aber kein Regen

Draussen ist es kalt und sehr windig. Kein Vergleich zum gestrigen sonnigen Tag. Die Wetterprognosen haben voll ins Schwarze getroffen.

Bei der Entsorgungsstation heisst es anstehen.
Alle wollen abreisen.

Um 11 Uhr haben wir es auch geschafft. Heute soll es nach Aigues-Mortes gehen. Unterwegs müssen wir wieder einmal einkaufen. Da kommt der Hinweis für Lidl gerade recht. Wir haben einen Postizettel gemacht und ich darf einkaufen gehen. Als ich den Laden betrete trifft mich fast der Schlag. Am liebsten hätte ich rechts umkehrt gemacht. Kein Vergleich zum speditiven Einkaufen in der Schweiz. Alles ist hier hinter Glas. Und überall stehen Leute die miteinander disskutieren. Es ist fast kein Durchkommen. Ich finde nicht alles und gebe auf. Dann erwische ich auch noch die Kasse die nicht vorwärts kommt. Aber ich habe es überlebt – war nicht mein Einkaufstag heute.

Damit wir heute etwas schneller vorankommen und den unzähligen Kreiseln entgehen können nehmen wir die (teure) Autobahn. An einer Raststätte tanken wir noch Diesel. Da wir nun wieder vermehrt auch Achse sind braucht auch unser Fiat „Nahrung“.

Gegen 13 Uhr fahren wir durch Palavas-les-Flots. Hier übernachteten wir bereits am 23. Januar. Nun ist aber alles viel grüner. Wir machen eine kurze Rast. Christa hat Lust auf eine Gerstensuppe mit Wienerli. Kein Problem – wir haben alles dabei. Das ist der Vorteil eines Wohnmobiles.

Um 15 Uhr treffen wir in Aigues-Mortes ein. Auf dem Parkplatz Nr. 4 dürfen Wohnmobile überbernachten. 24 Stunden kosten Euro 15.30. Strom gibt es keinen. Man kann aber Ver- und Entsorgen.

Es ist kalt draussen. Wir nehmen wieder unsere «Winterjacken» hervor und gehen das Städtchen anschauen. Wir waren schon ein paar Mal in Aigues-Mortes. Aber so gut wie jetzt hat es mir noch nie gefallen.

In einem Café kehren wir ein und geniessen ein Crèpe mit Banane und Nutella, mit Cafe und Mineralwasser.

Anschliessend spazierenn wir noch etwas durch Aigues-Mortes. Dann haben Christa und Jimmy genung. Ich spaziere mit den Beiden zurück zum Wohhnmobil. Dann spaziere ich zum Kanal die Hausboote anschauen.

Den Abend verbringen wir in unserem warmen Wohnmobil. Wir sind nicht die einzigen hier. Auch einige die gestern in Gruissan standen sehen wir hier wieder.

Am Abend spielen wir zur Abwechslung einmal Karten.

Unsere heutige Strecke

Unser heutiger Standort

Campercontact