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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

30. Dezember 2017
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Diano Marina Oasi Park

30. Dezember 2017
St. Tropez – Diano Marina 193 km ca. 5 Std.
Parkplatz 25.50 Euro – Stellplatz Oasi Park 20 Euro/Nacht Spezial-Preis wegen den Feiertagen

Bis um halb fünf Uhr stürmt es. Dann ist Ruhe. Wir erwachen gegen halb neun. Das ist so unsere Zeit im Wohnmobil. Warum auch immer. Draussen ist es bewölkt bei 12 Grad aber es kommt wieder Wind auf.

Wir frühstücken und gehen kurz einkaufen. Es geht wieder weiter. Wir wollen mal schauen ob an der Ligurischen Küste noch ein Plätzchen für uns frei ist. Das Ziel ist San Remo.

Bei Port Grimaud tanken wir bei der AVIA 45,7 l Diesel extra für 64.25 Euro = 1.406/Liter. Verbrauch 13 l/100 km.

Etwas weiter sehen wir eine Ver- und Entsorgungsstation. Die benutzen wir. Ist etwas eng und schmuddelig. Hier kann man auch übernachten. Auch Strom gibt es über einen Münzautomaten.

Wir fahren dem Meer entlang und bei Fréjus geht es auf die Autobahn. Auf der letzten Raststätte in Frankreich machen wir eine kurze Mittagspause.

Bei Ventimiglia verlassen wir die Autobahn. Nun geht es durch die engen Strassen an der Ligurischen Küsten. Aber das kennen wir ja bereits.

Auf dem Stellplatz von San Remo sind Schausteller einquartiert. Wir sehen uns etwas um. Hätten auch einen Platz gefunden. Aber das Städtchen San Remo ist doch ein gutes Stück weg vom Stellplatz. So müsste Jimmy im Wohnmobil bleiben und das möchte ich nicht. So entscheide ich, dass wir weiter fahren.

Nächstes Ziel ist Diano Marina der Oasi Park. Hier waren wir von 1 Jahr schon. Es sind schon ein paar hundert Wohnmobile hier. Aber wir bekommen noch einen schönen Platz etwas oberhalb.

Nachdem wir uns aufgestellt haben machen wir einen kurzen Spaziergang durch den Platz.

Es hat einen guten WLAN Empfang und so vertiefen wir uns ersteinmal in unseren iPads.

Am Abend gibt es TV und Gulaschsuppe.

29. Dezember 2017
by admin
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St. Tropez

Freitag 29. Dezember 2017
Sainte Maxime – St. Tropez 17 min. 1/2 Stunde
4°C am Morgen

Um halb vier gehe ich mit Jimmy nach draussen. Es ist frisch. Aber der Wind hat fast aufgehört. Bevor ich weiter schlafe lese ich noch etwas. Christa hat es gestern gar nicht mehr gefallen hier. 2 Tage Regen und 2 Tage Sturm haben ihr auf das Gemüht geschlagen. So frage ich sie am Morgen ob wir nach Hause fahren wollen. Oder weiter nach St. Tropez. Sie findet St. Tropez eine gute Idee.

Da wir hier Frisch- und Abwasser haben ist nun aber erstmal duschen angesagt. Dann alles aufräumen, die Ver- und Entsorgung machen und kurz vor 12 Uhr verlassen wir den Stellplatz.

Es hat nicht viel Verkehr und so sind wir schon kurz nach 12 Uhr in St. Tropez. Der Himmel ist bedeckt. Ein paar Wohnmobile stehen schon auf dem Parkplatz. Wir stellen uns dazu. Aber der Platz gefällt uns nicht so. Also umparkieren. Nun ist es besser.

Wir machen uns parat für einen Spaziergang ins Städtchen.

Auch Jimmy darf mit.

Ich will mal schauen ob ich das richtige Ticket gezogen habe. 24 h kosten Euro 28.50 für PW / Busse bezahlen Euro 114.00 pro Tag. Mein Ticket wird eingezogen, auf der Anzeige erscheint Gratuit und ich erhalte das Ausfahr-Ticket. Pech gehabt – nun muss ich rausfahren. Also alles wieder für die Fahrt parat machen und los geht es. Die Ausfahrt ist extrem eng. Eine Runde drehen und neu Einchecken. Auf den gleichen Platz. Dann geht es los mit dem Spaziergang.


Gegenüber dem letzten Jahr hat es viel mehr Leute. Mehr Restaurants sind geöffnet und  auch mehr Boot liegen vor Anker. Der Wind hat wieder aufgefrischt und es ist „kalt“. Wir machen ein paar Fotos und spazieren dann wieder zurück zum Wohnmobil. Unterwegs kaufen wir noch ein Baguette. Ich habe Hunger.

Der Wind trifft uns voll von der Seite. So strömt kalte Luft durch den Küchenabzug ins Wohnmobil. Um das zu stoppen montiere ich den Lüftungskanal ab und verschliesse ihn mit einem Tuch.

Dann gibt es etwas zu essen. Wir hängen rum und schauen dem Treiben auf dem Parkplatz zu.

Am Abend spazieren wir nochmals ins Städchen. Wir hoffen das noch ein Restaurant offen ist. Auch am Abend ist noch einiges los. Die Restaurants sind offen aber vielfach leer. So treten auch wir in ein leeres Restaurant – in das Porto Vecchio. Ich frage zuerst ob es Spaghetti Vongole und Pizza gibt. Der Kellner nickt. So nehmen wir unter einem Heizstrahler platz. Es kommen weitere Gäste. Jimmy sitzt auf seiner Decke und schaut immer den Kellner an wenn er vorbei geht. Der Kellner fragt was der Hund hat. Ich sage: il a faim. Kurze Zeit später bekommt Jimmy eine Schüssel mit Reis und Schinken. Dabei soll er doch wegen seinem Magen nichts anderes als seine Spezial-Nahrung essen. Aber was soll‘s. Mal schauen ob wir dafür büssen müssen. Wir geniessen unser essen.

Auf dem Nachhauseweg schauen wir die Weihnachtsbeleuchtung an.

Der Wind hat noch einen Zacken zugelegt. Wir sind froh sind wir in einer Bucht. Der Wellengang ist hier nicht so extrem. Und doch haben einige Wohnmobile schon umparkiert. Sich einen Platz etwas weiter weg vom Meer genommen. Wir bleiben wo wir sind. Und erleben wieder eine unruhige Nacht.