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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

13. Januar 2018
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Wir fahren weiter nach Gruissan F

Samstag 13. Januar 2018
Autobahnraststätte La Côte bei Rolle – Gruissan Stellplatz Aire des 4 vents
Wetter: am morgen Hochnebel ca. 5°C / unterwegs zeitweise Sonne / in Gruissan wind ca. 10°C
Km und Reise-Zeit: 584 km 8 1/2 Std. inkl. Pausen und Verfahren in Grenoble

Wir waren nicht die Einzigen die auf bei der Raststätte übernachtet haben.

Um halb zwei war allgemeines Bisimachen angesagt. Auch Jimmy wollte raus. Danach konnte ich nicht mehr richtig einschlafen. Um halb sieben stehen wir auf. Ein langer Tag liegt vor uns. Kurz mit Jimmy raus. Dann im Coop Pronto Croissants und Brot holen. Wir frühstücken gemütlich. Abwaschen und vorbereiten für die Weiterreise. Diesel tanken. Gegen 8 Uhr geht es los in Richtung Gruissan Aire des 4 vents.

An der Grenze zu Frankreich geht es nur zähflüssig vorwärts. Von 3 Spuren auf 1. Das braucht seine Zeit. Und kein Grenzwächter dort. Aber dann läuft es.

Ein paar Kilometer vor Grenoble kommt die Sonne. Und die Welt schaut gerade anders aus.

Schnee liegt hier keiner. In Grenoble lotst mich das Navi von von der Autobahn in die Stadt hinein. Ich bin skeptisch aber vertraue dem Navi. In der Stadt hat es immer wieder Wegweiser zur Autobahn welche nach Valence führt. Aber mein Navi ignoriert alle. Christa meint ich solle nicht mehr dem Navi folgen sondern den Wegweisern. Also mache ich das. Das führt aber zu nichts. Wir nehmen ein 2. Navi zur Hilfe. Das will ganz wo anders hin. Und so kommen wir wieder zurück. Dorthin wo wir von der Autobahn runter gefahren sind. Nun sind wir auf der Umfahrungs-Strasse von Grenoble. Hätte ich auf mein Navi gehört wäre ich den kürzesten Weg durch Grenoble gefahren und hätte so eine halbe Stunde sparen können.

Das war auch schon das Highlight dieser Reise.
Sonst einfach fahren, fahren, fahren ……….


Und Diesel tanken.
Aber vor allem Autobahngebühren bezahlen: rund 100 Euro für Klasse 3

Gegen halb fünf treffen wir in Gruissan ein. Es stehen etwa 40 Wohnmobile auf dem Platz. Bis am 9. Februar ist der Platz gratis. Bietet aber auch nichts. Ausser Wasser und Abwasser. Aber kein Strom – auch im Sommer nicht.

Draussen windet es und es ist eher frisch. Im Ort ist fast alles geschlossen. Jedenfalls in unserer Geh-Distanz. Das wissen wir von unserem letzten Aufenthalt hier. So machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich.

Wir richten unseren privaten WLAN ein. Für das Netgear habe ich eine SIM-Karte mit 12 GB Daten gekauft. Fr. 90.00.  Laufzeit der SIM-Karte 2 Monate. Dann verfällt das Guthaben.

Christa macht ein feines Nachtessen. Später schauen wir TV. Wobei ich hauptsächlich an Blog-Beitrag schreibe.

Draussen heult der Wind in den Masten der Segelboote.

Ich hoffe, das ich heute Nacht mehr Ruhe finden werde. Morgen soll es nach Blanes in Spanien gehen. So 230 km. Da wir über Land fahren werden aber auch wieder so 5 Stunden an Reisezeit anfallen.

12. Januar 2018
by admin
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Unsere Spanien-Reise geht los

Freitag 12. Januar 2018
Brüttisellen – Autobahnraststätte Rolle
Wetter: den ganzen Tag Hochnebel ca. 5°C
Koordinaten:
Km und Zeit: 254 km 3 Stunden

Wie am 1. Januar bereits berichtet hatte ich Probleme mit der Leistung des 3-Liter Motors unseres Wohnmobils. Schon am Donnerstag 4. Januar nachmittags konnte ich das Wohnmobil in die Garage zur Kontrolle bringen. Noch am gleichen Nachmittag erhielt ich den Bescheid dass der Drosselklappenkörper ausgewechselt werden müsse da er stark verschmutzt ist. So kann die Klappe nicht mehr korrekt arbeiten und es kommt zu einem Leistungsabfall des Motors. Dann leuchtet die Kontrolllampe auf und eine Fehlermeldung erscheint. Also muss dieses Teil ersetzt werden. Kostenpunkt Fr. 800.00. Bereits am Freitag Mittag können wir unser Wohnmobil wieder abholen.

Nun können wir mit den Vorbereitungen für unsere Spanien Reise beginnen. Am Samstag fahren wir zum Campingprofi nach Urdorf. Wir brauchen noch eine zusätzliche „Nachttisch-Lampe“ für Christa und ein 2. Gasventil für spanische Gasflaschen.

Die letzten Tage haben wir nun Kleider, Lebensmittel usw. eingeladen. Die neue Lampe montiert. 2 neue Gasflaschen angeschlossen. Auch brauchten die Reifen noch etwas Luft.

Nahrung für Jimmy.
78 Büchsen / etwas mehr als 30 kg

Wird im Doppel-Boden verstaut.

Nahrung für den Fahrer.
Bleibt auf Mann.

Gegenüber dem letzten Jahr ist das Wetter viel besser – kein Schnee, keine Minustemperaturen.

Nun ist es soweit. Heute Morgen noch kurz eine Arbeit auswärts erledigen.  Dann kommen noch die letzten Büroarbeiten dran. Das zieht sich irgendwie in die Länge. Erst gegen halb eins kann ich den PC ausschalten.

Schnell etwas essen und noch die restlichen Sachen einräumen.

Um zwei Uhr mache ich mich auf den Weg um das Wohnmobil zu waschen. Ich habe Glück und finde eine freie Box. Dann gehts weiter Diesel tanken. Schlussendlich geht es noch auf die Waage.

Das Gesamtgewicht ist 4.5 Tonnen – also im grünen Bereich. Mehr Sorgen macht mir die Last auf der Hinterachse. Hier werden 2,66 Tonnen angezeigt – zulässig sind 2,4 Tonnen.

Was können wir ausladen um 260 kg leichter zu werden? Nichts!

Ich frage Christa. Die Fahrräder stehen zur Diskussion. Wir wägen ab und geben uns noch einem Moment Bedenkzeit. Christa macht das Wohnmobil abfahrt bereit. Ich ziehe mich noch um.

Dann einen kurzen zackigen Entscheid – die Fahrräder bleiben zu Hause. Dafür muss der Roller mehr in Betrieb kommen.

Um 16 Uhr fahren wir los.

Wie man sieht ohne Farräder.

Der Nordring läuft gut. Scheinbar sind noch nicht alle Schweizer am Arbeiten oder auf dem Heimweg . Einzig beim Autobahnkreuz Härkingen staut es. Eine Sache von 10 Minuten. Gegen halb sechs wird es dunkel. Um 19 Uhr treffen wir auf der Autobahnraststätte La Côte in der Nähe von Rolle ein. Wir stellen Jimmy 2 einfach der Länge nach auf 4 Parkfelder.

 

Mal schauen ob das jemanden stört. Die Sateliten-Schüssel wird ausgefahren und das Nachtessen vorbereitet. Nicht grosses. Dann schauen wir TV – „auf und davon“ die Schweizer Auswanderer.

Noch einen kurzen Spaziergang mit Jimmy und dann geht es ab ins Bett. Vorher noch schnell die Kette legen und die Alarmanlage einschalten.

Morgen haben wir eine lange Fahrt vor uns. Wir wollen nach Gruissan ca. 600 km.

Mal schauen wie die Nacht wird.