panelarrow

Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

17. Januar 2018
by admin
Kommentare deaktiviert für Richtung Alicante

Richtung Alicante

Mittwoch 17. Januar 2018
Spätzle Fritz – Alicante Area autocaravanas Playa de San Juan
Wetter: ein traumhaft schöner sonniger und warmer Tag
Km und Reise-Zeit: 335 km 6 Std.
Solar: 25 Ah 415 Wh 12.8 Volt

Um halb drei geht Christa mit Jimmy raus. Wenn wir nachts auf die Toilette gehen wird er munter und möchte auch raus. In der Nacht beginnt es dann noch zu stürmen. Und das nicht zu knapp. Das Wohnmobil schaukelt wieder ganz schön. Aber das kennen wir ja bereits. Man könnte ja die Stützen runter lassen.

Gegen 8 Uhr stehe ich auf. Und mit mir auch die Sonne. Es sieht wieder nach einem traumhaft schönen Tag aus. Es stürmt noch immer. Der Sturm trifft auf unser Heck. Wenn ich nach draussen gehe muss ich die Türe richtig gut festhalten damit sie mir nicht aus der Hand gerissen wird. Jimmy hinkt nicht mehr. Dafür hat er nun ein Problem mit dem Sturm. Er hat nicht gerne Wind.

Viele sind schon auf und davon. Wie hier die V + E funktioniert entzieht sich meiner Kenntnis. Und scheinbar auch anderen Wohnmobilfahrern. Die V + E ist abgesperrt. Der Zugang zum Chemie-WC ist jedoch offen.

Um halb zehn sind wir bereit zum Abfahren. Also los. Heute ist Autobahnfahren angesagt. Wir wollen rasch möglichst nach Alicante das heisst nach El Campello einem Vorort von Alicante. Mal schauen ob auf dem Stellplatz Campello Beach ein Plätzchen für uns frei ist.

Unterwegs tanken wir noch Diesel.

Von Valencia sehen wir nichts. Umfahrung dank Autobahn.

Cullera – da standen wir letztes Jahr für eine Nacht.

Benidorm aus der Ferne. Eine gewaltige Kullisse.

Bei Benidorm Poniente verlassen wir die Autobahn AP-7 Kostenpunkt für 280 km 32 Euro.

Dann geht es Richtung El Campello. Der angefahrene Stellplatz Campello Beacht ist proppenvoll.

Also Plan B. Der neue Stellplatz Area autocaravanas Playa de San Juan. Eröffnet am 1. November 2017. Der Platz ist nur zu 1/3 belegt. Aber laut Bewertungen im Campercontact sei der Zugang via Automat mühsam. Das stimmt. Das Display kann ich nicht lesen und somit auch nichts gescheites drücken.

Christa bittet einen auf dem Platz anwesenden Camper um Hilfe. Ein Wohnmobilist aus Schweden. Ein sehr netter und hilfsbereiter Mann der natürlich nur englisch spricht. Seine Frau kommt noch mit einem Regenschirm zu Hilfe. Durch die „Beschattung“ wird der Bildschirm nun etwas klarer. Ich kann meine Daten eingeben. Die Schranke öffnet sich. Schnell ins WoMo und durchfahren.

Ich habe nun ein Tickes für einen Aufenthalt von 20 Minuten???

Das ist mir im Moment egal. Ich stelle mein Wohnmobil auf Platz No. 33. Gemäss Aushang ist jeweils von 16 – 20 Uhr jemand anwesend. Ich werde mich dann melden gehen.

Es ist richtig heiss hier. Fast alle Camper haben kurze Hosen an und einige sitzen sogar mit blossem Oberkörper draussen. Also auch für uns Tenue Sommer montieren. Dann gibt Kaffee und etwas Süsses.

Mittlerweile ist 16 Uhr vorbei. In Spanien ticken die Uhren halt anders. Es ist noch niemand da. Und so gehen wir erst mal Duschen. Dann mit Jimmy spazieren. Ans Meer das nur wenige Schritte entfernt ist. Eine schöne Promenade. Und ein noch schönerer Sandstrand. 3 km lang!

In der Zwischenzeit sind weitere Wohnmobile eingetroffen. Mein Nachbar fragt mich wie es mit dem Strom funktioniere. Ich teile ihm mit, dass es hier noch keinen Strom gibt. So steht es jedenfalls in den Bewertungen von Campercontact.

Mittlerweile ist halb sieben. Vom Platzwart noch keine Spur. Wir machen das Nachtessen parat. Ein anderer Wohnmobilist füllt seinen Frischwassertank mit Gieskannen. Das Wasser dafür holt er in der Dusche. Scheinbar funktioniert auch die Frischwasser-Anlage nicht.

Um halb neun sieht Christa draussen jemanden rum laufen. Das ist der Platzwart. Er hatte heute seinen freien Tag. Ein sehr netter Kerl. Der Nachbar der Strom wünscht kommt auch raus. Mit einem Gemisch aus Spanisch, Französisch und Englisch lösen wir unsere Probleme. Strom gibt es keinen da die Gemeinde den Anschluss ans Netz noch nicht gemacht hat. Der Platz ist ja auch erst seit 2 1/2 Monaten offen!?!?. Wegen dem Frischwasser wird morgen geschaut.

Dann komme ich dran. Wir gehen zum Automaten und lösen ein Ticket. 8 Euro/Nacht V+E extra auch Toilette entsorgen extra. Bei Dunkelheit ist das Display einwandfrei lesbar.

16. Januar 2018
by admin
Kommentare deaktiviert für weiter geht es zum Spätzle Fritz

weiter geht es zum Spätzle Fritz

Dienstag 16. Januar 2018
Blanes Camping Blanes – Spätzle Fritz
Wetter: ein traumhaft schöner sonniger und warmer Tag
Koordinaten:
Km und Reise-Zeit: 311 km ca. 6 1/2 Std. es zieht sich halt
Solar: 21 Ah 346 Wh 13.1 Volt

Kurz nach fünf muss Jimmy raus. Ihm ist schlecht. Ich bin dran. Dann wieder zurück ins Bett. Es fällt mir schwer wieder einzuschlafen. Kurz vor acht stehe ich auf und mache mich parat. Jimmy will noch nicht raus. Mir auch recht. Sie Sonne geht gerade auf. Traumhaft.

Ich mache Frühstück und benutze noch schnell das Internet. Während Christa mit Jimmy spazieren geht mache ich den Abwasch. Dann nach draussen. Wasser nachfüllen. Strom ausstecken. Alles reisefertig machen. Christa ist drinnen am werkeln. Gegen 10 Uhr fahren wir an die Entsorgungsstelle Grau-Wasser ablassen.

Dann geht es los Richtung Spätzle Fritz. Das ist in den einschlägigen Foren ein oft beschriebener Platz und den möchte Christa anschauen. Bei traumhaften Wetter reisen wir wieder Überland. Letztes Jahr sind wir am Meer entlang gefahren. Dieses Jahr im Landesinnern. So fahren wir „oberhalb“ durch Barcelona durch. Zu Beginn breite 4-spurige Strassen.

Dann wird es immer enger. Der Verkehr hektischer. Es gibt einen leichten Schlag und mein Rückspiegel tauschiert den eines anderen Fahrzeuges. Nichts passiert. Es wird noch enger so dass ich von 3 Fahrspuren deren 2 belege. Kein Problem. Es läuft. Alle schauen auf alle. Nicht wie in der Schweiz! Klar gibt es auch hier schnellere. Aber es fliesst einfach.

Dann stehen wir plötzlich mitten in Barcelona an einem Kreisel der uns bekannt vorkommt.

Vor ein paar Jahren waren wir geschäftlich hier und haben diese Sehenswürdigkeiten angeschaut. Und jetzt hier mit dem Wohnmobil.

Nun wird die Strasse wieder breiter und der Verkehr verteilt sich. Bei Castelldefels verlasse ich die Schnellstrasse und fahre zum Meer hinunter. Es hat genügend Parkplätze und wir machen Mittagspause.

Dann nehmen wir die letzten Kilometer unter die Räder. Mit der Zeit aber vor allem wegen dem schönen warmen Wetter haben wir genug vom Überlandfahren. Wir wechseln auf die Autobahn AP-7. Viel schneller werden wir dadurch nicht. Aber es ist angenehmer zu fahren. Die N340 verläuft fast parallel zur Autobahn und ist in diesem Abschnitt auch sehr gut ausgebaut. Sie durchquert auch nicht so viele Dörfer. Nach 70 km verlassen wir die Autobahn wieder. Kostenpunkt Euro 10.60.

Die restlichen 70 km wieder Überland. Gegen viertel vor fünf kommen wir auf dem Areal von Spätzle Fritz an. Es stehen schon etwa 20 Wohnmobile hier. Weiteres über Spätzle Fritz unter www.spaetzlefritz.com

Den Gepfogenheiten entsprechend kehren auch wir am Abend hier ein. Es gibt Rahmschnitzel mit Spätzle / Gordon-Bleu mit Pommen / Beilagensalat / Crema cataluna / Eisbecher / Wein und einen Café con Leche. Dann kamen wir noch kurz ins Gespräch mit anderen Campern. Müde vom vielen Essen geht wieder zurück ins WoMo. Wir benutzen noch den gratis WLAN. Die Sat-Anlage bleibt heute eingefahren.

Noch kurz mit Jimmy raus. Er hinkt vorne links. Und so trage ich ihn. Was er aber nicht zu schätzen weiss. So ist er eben unser Jimmy-Hund!

Dann geht es auch schon ins Bett. Morgen geht es weiter Richtung Alicante.