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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

22. Dezember 2019
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Santo Stefano al Mare – Villeneuve-Loubet – St. Maxime

Sonntag 22. Dezember 2019
Santo Stefano al Mare – Villeneuve-Loubet – St. Maxime
177 km 4 1/4 Std. unterwegs
Wetter: traumhaft / sonnig 🌞 / warm 12 – 20 Grad

Um 3 Uhr wird Christa munter. Im Wohnzimmer tropft es auf Ihren Fuss. Tatsächlich rinnt Regenwasser vom grossen Dachfenster auf unsere Sitzgruppe.

Draussen stürmt und regnet es. Wir entfernen die Polster und stellen diese so hin, dass das Wasser auslaufen kann. Nasse Kissen kommen ins Badezimmer.

Dann installiere ich ein Auffanggefäss.

Mehr können wir im Moment nicht machen. Es geht zurück ins Bett. Glücklicherweise hört es auf zu regnen.

Als wir um 9 Uhr unsere müden Augen aufmachen scheint draussen die Sonne. Die Polster haben nicht so viel Wasser abbekommen wie vermutet. Die Kissen und das Fell haben das Meiste aufgefangen. So können wir die Sitzgruppe wieder zusammen bauen und frühstücken. Es ist traumhaftes Wetter.

Wir ziehen weiter nach Villeneuve-Loubet.

Auf dem Camping Hippodrome wollen wir die Weihnachtstage verbringen.

Kaum auf französischem Boden werden wir nach der 1. Zahlstelle von der Géndarmerie rausgewunken. Sie schauen ins Fahrzeug und in die Garage. Ausweise wollen sie keine sehen. Alles in Ordnung; wir dürfen weiter fahren.

Als wir um halb zwei in Villeneuve-Loubet ankommen ist der Platz bis auf 2 kleine Parzellen voll belegt. 😥😥 Die Reception ist noch geschlossen. So fahren wir weiter auf de CP Vieille Ferme. Dieser macht aber erst am 26. Dezember wieder auf. 😥😥 Wieder zurück zum Hyppodrome – der Platz ist wirklich voll belegt – keine Chance für unseren Jimmy2. 😥😥

Nun muss Plan B aktiviert werden. Der lautet St. Maxime. Das ist der nächste Platz den wir kennen. Wir haben kein Frischwasser mehr und unser WC Tank ist voll. In Santo Stefano al Mare gab es keine V/E Möglichkeit. In St. Maxime gibt es das – auch wenn der Platz voll belegt sein sollt. Und so machen wir uns auf den Weg – 82 km / 1 Stunde meldet das Navi. Christa ist enttäuscht, sie hat sich so auf Nizza und Cannes gefreut. Sie kann es nicht verstehen. Auf St. Maxime hat sie schlechte Erinnerungen. Aber es hilft nichts.

Kurz vor vier Uhr kommen wir in St. Maxime an. Platz hat es noch genügend.

Wir installieren uns, machen die V/E. Dann geht es in den McDonald auf der anderen Strassenseite. Wir haben Hunger und dort gibt es FreeWifi. Ich habe in den letzten 4 Tagen 12 GB von meinen 40 GB verbraucht. So kann ich nicht weitermachen.

Das Internet im Mc ist langsam aber das Essen hat geschmeckt. Zurück im WoMo geniessen wir die Ruhe und entspannen uns. Wir schauen noch etwas TV. Aber schon bald geht es ins Bett.

21. Dezember 2019
by admin
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Santo Stefano al Mare

Samstag 21. Dezember 2019
Santo Stefano al Mare
Wetter: in der Nacht regen 🌧 , dann ein Gemisch aus Sonne 🌞 und Wolken ☁️ 11 – 17 Grad

Es ist angenehm frisch im Wohnmobil und wir haben gut geschlafen. Um 8 Uhr ist es noch stark bewölkt. Aber dann kommt die Sonne.

Natürlich ist der Himmel nicht wolkenlos. Das wäre nach 4 Tagen regen zu viel verlangt. Aber die Grundstimmung ist sonnig und freundlich. Das Meer hat sich beruhigt und der Wind ist nicht mehr so stürmisch.

Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Santo Stefano al Mare. Ein herziges Städtchen – so wie man sie hier an der ligurischen Küste antrifft. Hin und zurück knappe 5 km.

Natürlich gibt es unterwegs etwas zu trinken. Einem Café am Strassenrand mit ein paar Stühlen an der Sonne können wir nicht widerstehen.

Wir erledigen das Notwendigste an Einkäufen. Es muss ja schliesslich alles getragen werden. Dann geht es wieder zurück. Es ist angenehm warm. Man kann ohne Jacke spazieren. Leider nimmt der Wind wieder zu.

Zurück im Wohnmobil gibt es Tomaten Salat mit Mozzarella.
Bei diesem sonnigen Tag haben die Solarpanels wieder einmal etwas zu tun bekommen. Wenn auch nicht viel. Der Einstrahlwinkel der Sonne auf die Panels auf dem Dach ist im Winter zu flach. Um mehr Sonnenlicht einzufangen habe ich zusätzlich ein mobiles klappbares Solarpanel.
Dieses habe ich heute aufgestellt. Der Ertrag ist auch nicht überwältigend. Aber besser als gar nichts.

Zudem haben wir heute den kürzesten Tag des Jahres! Es kann also nur noch besser werden.

Bevor ich einem Spaziergang in die Marina mache baue ich das Solarpanel ab. Die Sonne wird immer schwächer und der Sturm stärker.

In der Marina ist nichts los. Es ist Winter und (fast) alles ist geschlossen. Vielleicht ist an Weihnachten und zu Silvester mehr los wenn die Ferienwohnungen besetzt werden.
Wieder zurück im Womo gibt es eine Siesta. Der Abend wird noch lang. Und wenn sich der Sturm nicht abschwächt gibt es heute nochmals einen TV-freien Abend wie gestern. Und so ist es dann auch. Wir machen einen kurzen Spielabend.