Es ist bewölkt bei immerhin 19°. Unsere Reise geht heute zu Ende. Es bleibt uns nur noch die Rückfahrt nach Brüttisellen. Viele reisen ab. Neue kommen hinzu. Wir trödeln noch etwas herum.
Kurz vor Mittag beginnt die Heimreise. Christa ist am Steuer. Sie fühlt sich wohl beim Fahren. Unterwegs noch Diesel tanken. Bei der 1. Tankstelle die wir anfahren muss man den Schlüssel abgeben bevor man tanken kann. Das ist mir zu umständlich. Wir fahren weiter. Bei der nächsten Tankstelle läuft alles rund und erst noch 3 Cent günstiger.
Dann geht es auch schon auf die mautfreie Schnellstrasse. Beim CH-Zoll werden wir durchgewunken.
Nach eine letzte Kaffeepause und Fahrerwechsel.
Ab Spreitenbach stehen wir dann im Stau. Und das um 14.30 Uhr. Gut es ist Freitag. Auch bei der Ausfahrt Brüttisellen müssen wir uns gedulden. Die Bauarbeiten hier werden noch lange dauern.
Eine schöne und interessante Reise ist zu Ende. 5 Wochen waren wir unterwegs. 2’355 km haben wir zurückgelegt und viel neues gesehen.
Während viele sich auf den Weg zu neuen Zielen machen, hängen wir noch etwas rum. Aber dann ist es auch für uns soweit. Es ist halb zwölf als wir nach der V+E den Platz verlassen.
Mein App meldet, dass die Gas-Tank-Flasche noch einen Inhalt von 15 % hat. So nutzen wir die nächste Tankstelle um die Gas-Flasche zu füllen. Nach einigem hin und her klapp es. Zuerst an die Kasse. Mitteilen wieviel Gas man tanken will und bezahlen. Dann tanken. 10 Liter zu 9.64 Euro.
Wir fahren nach Belfort. Alles auf mautfreien Autobahnen und Schnellstrassen. A31 / A33 / N57 /
Die Strassen sind grösstenteils in einem schlechten Zustand.
Unterwegs machen wir eine Mittagspause.
Um halb vier treffen wir auf dem Stellplatz in Belfort ein.
Die Sonne scheint. Wir bleiben für den Moment noch zu Hause und machen Siesta.
Kurz vor fünf raffen wir uns auf und spazieren in die Altstadt hinunter. Wir „kennen“ Belfort bereits. Waren wir doch im Oktober 2019 schon einmal hier.
Auf dem Place d‘Armes setzen wir uns in ein Café und bestellen einen Apérol. Bevor wir bestellen können müssen wir unser „Certificat Sanitaire“ zeigen.
Wir zeigen dem Kellner unser Natel mit dem Covid Certificat. Und es funktioniert. Das erste Mal, dass wir es brauchen. Ich wusste, dass man in Frankreich ein solches Certivicat braucht. Dachte aber nur für Innenräume.
Zum Abschluss unserer Reise wollen wir heute nochmals auswärts essen. Wir müssen uns zuerst umstellen – vor 19 Uhr gibt es hier nichts.
Und so spazieren wir noch etwas in der Alt-Stadt herum.
Auf die Stadt-Befestigung
und zum Löwen-Denkmal.
Es ist 19 Uhr und wir setzen und in die Pizzeria La Strada. Hier waren wir bei unserem letzten Besuch auch schon. Haben gut und preiswert gegessen. So ist es auch heute. Wir sitzen draussen an der frischen Luft. Ja es ist frisch. Wir sind nicht die einzigen die draussen essen.
Jetzt noch viele freie Plätze im Freien – das ändert sich aber. Bald sind alle Tische besetzt.
Kaffee und Nachtisch gibt es im Wohnmobil.
Wir staunen nicht schlecht als wir auf den Platz zurück kommen. Rechts und links stehen die Wohnmobile der Mauer entlang. Nur unser Jimmy2 steht einsam in der Mitte der Landschaft.
Wir werden es überleben. Im Laufe des Abends kommen immer wieder Wohnmobile angefahren. Nun stehen wir nicht mehr alleine in der Mitte des Platzes.