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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

17. Mai 2022
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Luleå S – Napapiiri Rovaniemi FIN

#logbuchjimmy2ch Tag 221

Dienstag, 17. Mai 2022
Luleå S – Napapiiri Rovaniemi FIN
263 km 5 1/2 Stunden unterwegs
Parkplatz Shell Napapiiri
15 Euro nur Strom sonst nichts
66.544782 25.844470 160 MüM

Die Sonne scheint, aber der Wind ist geblieben. Es ist saukalt in Luleå.

Heute gibt es früher Frühstück. Noch eine letzte Ver- und Entsorgung. Dann fahren wir los. Zu Beginn ist Christa am Steuer. Kurz nach 10 Uhr verlassen wir Luelå in Richtung Haparanda.

Wir fahren wieder durch Wälder. Die Eintönigkeit wird lediglich durch einige Baustellen unterbrochen. Dann nähern wir uns wieder der Zivilisation.


In Haparanda ist die Grenze Schweden / Finnland.

Um 12 Uhr passieren wir die Grenze. Hier stehen Grenzbeamte und machen Kontrollen. Wir haben Glück. Vor uns wird ein LKW heraus gewunken. So hat es für uns keine Kapazität mehr.

Nach 7 Tagen verlassen wir Schweden schon wieder. Für mich war es keine Liebe auf den ersten Blick. Wir kommen sicher wieder einmal zurück. Mit mehr Zeit. Dann können wir richtig in Schweden eintauchen.

Mir war es in Nord-Schweden zu kalt. Diese Jahreszeit nicht optimal für den Norden. Es ist eher noch Winter als Frühling und von schon Frühsommer wollen wir gar nicht sprechen. Und vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr.

Die Campingplätze im Norden sind noch nicht so richtig in Betrieb. Vielfach ganz geschlossen.

In der Schweiz hat es in diesen Tagen ausserordentliches Sommerwetter mit Temperaturen von bis zu 30°C. So aus der Ferne betrachtet seit Ihr zu beneiden.

Zudem ist das Ziel unserer Reise das Nordkap. Schweden dient uns dieses Mal als Land zum Durchfahren.

Doch nun zurück zu unserer Reise ans Nordkap.

Der erste Halt in Finnland ist ein Tank-Stopp – Diesel ist hier günstiger als in Schweden – und für eine kurze Kaffeepause.

Es geht zügig Richtung Rovaniemi. Die Strassen in Finnland sind breiter als in Schweden und gefahren wird zügig. Fast wie in der Schweiz. Das Wetter ist bewölkt bei 7°C.

Von Riovaniemi sehen wir nicht viel. Unser heutiges Ziel ist das Weihnachtsdorf und Arctic Center.

Hier treffen wir um halb vier ein. Jimmy2 abstellen und los geht es.

Wobei los ist hier gar nichts.

Im Souvenir-Shop sind wir fast alleine. Wir kaufen ein T-Shirt und ein Geschenk für unseren zukünftigen Enkel.

Der Santa Claus sitzt ganz alleine in seinem Sessel. Einmal fotografieren kostet 30 Euro. Das lassen wir. Wie mir der Santa Claus sagt beginnt die Saison – ja die Saison – erst in 3 Wochen.

Im angegliederten Gasthaus ist gar niemand.

Es geht wieder nach draussen in die Kälte.

Zum und über den Polarkreis.

Wir schauen uns auf dem Gelände etwas um. Aber wie schon erwähnt – hier ist tote Hose.

Es ist praktisch niemand hier.
Ich muss nicht warten bis niemand mehr zu sehen ist um das Foto zu machen.

Nun schauen wir uns nach einem Nachtlager um. Gegenüber bei der Tankstelle stehen einige Wohnmobil. Hier gibt es Strom. Kostenpunkt 15 Euro. Ja in Finnland bezahlt man in Euro. Christa würde gerne hier stehen. Also parkieren wir Jimmy2 um, ich mache das Check-In und bekomme den Schlüssel für die Steckdose. So können wir wieder mit Strom heizen und Gas sparen.

Neben uns stehen 3 Wohnmobile mit CH-Kennzeichen. Aber wie es oft so ist – man grüsst nicht und spricht nicht miteinander. Typisch schweizerisch eben. Natürlich gibt es auch Ausnahmen wie in Ljusne.

Zum Znacht mache ich Spaghetti Bolognaise. TV gibt es keinen, weil das Signal immer wieder abreisst. Christa geht früh liegen. Ich arbeite am Blog und lese.

Es wird und wird einfach nicht dunkel. Man verliert irgendwie das Zeitgefühl. Gegen halb zwölf ist es noch hell und 3°C kalt.

unsere heutige Etappe




16. Mai 2022
by admin
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Umeå – Luleå S

#logbuchjimmy2ch Tag 220

Montag, 16. Mai 2022
Umeå – Luleå S
269 km 4 1/2 Stunden unterwegs
Ettans Båthamn Mobile Home
250 SEK im Prinzip alles dabei
Achtung: keine Grau-Wasser-Entsorgung und für Wohnmobile über 750 cm nicht geeignet
65.580155 22.159789 1 MüM

Bei sonnigem, aber windigem Wetter verlassen wir den Platz beim Avion Center in Umea gegen 9 Uhr. Christa ist am Steuer.

Auf unseren diversen Wetter-App’s sehen wir, dass ab Donnerstag mit «schönem» Wetter am Nordkap zu rechnen ist.

So ist es unser Ziel, spätestens am Donnerstag dort zu sein. Sind ja nur noch etwa schlappe 1’200 km…….

Auf unserem heutigen Streckenabschnitt treffen wir auf viele Baustellen.

Wie so oft gegen 11 Uhr Frühstück. Heute in der Nähe von Burea.

Gleichzeitig Pipi-Box entleeren. Man weiss ja nie. Sicher ist sicher. Wir sind nicht die Einzigen, die diesen Service hier machen. Finde es super, dass es diese Möglichkeit hier in Schweden gibt. Nun fahre ich.

Heute wieder viel Wald………..

Die einzige Möglichkeit zum Gas tanken in dieser Gegend gibt es in Piteå. Die Tankstelle liegt zentral an der E40 und wir finden sie auf Anhieb. Ein Norweger ist noch am Tanken. Dann sind wir dran. Es klappt alles tadellos.

Zum Bezahlen in den Shop und schon geht es weiter.

Kurz vor drei Uhr kommen wir in Luelå an. Wir nehmen den offiziellen Stellplatz.

Da gibt es Strom. Nicht das wir Strom brauchen würden. Aber so können wir mit Strom heizen und Gas sparen. In Finland kann man kein Gas tanken. Und es ist bitterkalt hier. Und es wird noch kälter werden.

Im Hafenbecken hat es noch Eis
Die Eisbrecher sind noch parat.

Ich schaue mal wie das hier so abläuft. Es braucht eine App, um sich zu registrieren und zum Bezahlen. Wie ich so draussen rumlaufe, kommt eine Holländerin aus Ihren Camper und erklärt mir alles. Vielen Dank für diese tolle Geste.

Ich kann mich im Laden anmelden.

Der ist offen bis 18 Uhr und hat einen grossen CamperShop. Ich zahle 250 SEK in bar und bekomme die Zugangs-Codes für die Türen zur «Latrine» und zu den Duschen. Zusätzlich das Passwort für den Wifi-Zugang.

Wir essen etwas und machen uns dann auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Kaum sind wir draussen beginnt es zu nieseln später zu regnen. Und es bläst ein kräftiger kalter Wind. Ich liebe ja dieses Wetter so sehr……………..

Wir kommen in die Einkaufspassage.

Da der Regen zunimmt verziehen wir uns in ein Einkaufscentrum und schauen uns etwas um. Es ist einem Schiffskörper nachempfunden. Mal was anderes.

Wieder draussen regnet es immer noch.

Also das nächste Einkaufscenter ansteuern. Christa findet einen Wollen-Laden. Sie träumt schon seit langem wieder mit «liesmen» zu beginnen. Ich lasse sie machen. Und wer Christa kennt, weiss, dass sie das bekommt, was sie will. Wir verlassen den Laden mit Wolle und Nadeln. Bin ja gespannt wann sie das 1. Mal zu liesmen beginnt.

In diesem Einkaufszentrum hat es auch eine Konditorei. Und wer uns kennt, weiss, dass wir da nicht widerstehen können.

In der Zwischenzeit hat es aufgehört zu regnen und wir können unseren Spaziergang fortsetzen. Die Kälte und der Wind sind geblieben.

Im „Sommer“ ist hier sicher einiges los.

Eine Kirche gibt es auch noch,

Aber wegen zu geschlossen.

Ein weiteres Highlight der Stad ist der Kran

So etwas gab es in Zürich doch auch

Von hier aus kann man mit dem Schiff eine Rundfahrt machen

Für die Jungen hat es eine Skaterbahn und ein Beach-Voley-Feld, es gibt Food-Trucks und für die älteren Herrschaften Bänke zum Draufsitzen

Dann noch etwas Kunst

Das alles in Reichweite des Stellplatzes.

Bevor es aber ins warme Wohnmobil geht noch bei Willy’s einkaufen. Wir wissen noch nicht so recht was wir heute Abend kochen wollen. Wir sehen ein geheiztes Regal mit grillierten Hähnchen. Nun ist es klar was es zum Znacht gibt. Für 69.90 SEK bekommen wir ein ganzes Grillhuhn. Schmeckt wunderbar.

Ich mache noch etwas Ver- und Entsorgen. Ein grosser Nachteil dieses Platzes ist, dass es keinen Bodenablauf gibt um das Grauwasser abzulassen. Das muss ich mit einem Eimer zur «Latrine» bringen und dort entsorgen.

Genau so mit dem Frischwasser. Das wäre direkt am Platz. Wegen Frostgefahr jedoch noch abgesperrt.

Auf TV verzichten wir heute. Der Wind ist zu stark. Zudem haben wir super Internet und können alle unsere Daten updaten, verschieben und das Blog aktualisieren. Von unserer Tochter haben wir noch Post erhalten. Die wird auch noch so weit als möglich erledigt.

Natürlich benutzen wir auch die Duschen. Die Sanitärräume sind beheizt und 1A. Schon lange nicht mehr so «fein» geduscht.

Gegen Mitternacht stürmt es noch immer. Bei kalten 3°C.

unsere heutige Strecke

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