#logbuchjimmy2ch Tag 480 Merzouga MA Camping Les Pyramides 100 DH inkl Strom, V+E, Wlan beim Empfang 31.0868, -4.0061 690 MüM
Dienstag, 31. Januar 2023
Ein kalter Morgen. -1° Als wir um 8 Uhr zum Fenster hinaus schauen sehen wir wie die Sonne in Kürze aufgehen wird. Schnell die kurze Hose anziehen, die Faserpelzjacke schnappen und raus. Gerade rechtzeitig.
Kurze Zeit später steht die Sonne am Himmel. Schnell wieder rein ins warme Wohnmobil. Wobei 18° ja nicht gerade warm sind. Die Aussentemperatur ist mittlerweile auf -2° gefallen. Das ist hier so, jeweils zwischen 7 und 9 Uhr ist es am kältesten.
Als es draussen wärmer wird, setzen wir uns vor‘s Wohnmobil in die Sonne. Schon herrlich ein solches Leben. Das hätten wir uns nie zu träumen gewagt. Und jetzt sind wir hier.
Duschen sollte man hier am Nachmittag. Das Wasser wird nur durch die Sonne erwärmt. Gegen 14 Uhr wage ich es. Es sind rustikale Duschen. Aber es hat warmes ja sogar heisses Wasser.
Dann setze ich mit vor die Reception, geniesse einen Café-au-lait, etwas Patisserie Maroccaine (beides zusammen 10 DH / 1 Euro) und logge mich ins Wlan ein. Langsam aber sicher – aber sicher langsam.
Heute keine Wolken am Himmel. Sonnenuntergang um 18.50 Uhr. Um viertel vor sechs machen wir uns auf den Weg nochmals die Dünen zu erklimmen.
Wir sind früh dran und so geht es da hinauf wo wir schon gestern hinauf wollten. Wir sind nicht die Einzigen hier oben.
Eine wunderbare Aussicht.
Aber alle verlassen den Platz bevor die Sonne unter geht. Warum – keine Ahnung. Wir bleiben bis zum Schluss.
Es wird frisch. Wir sind barfuss unterwegs.
Nun geht es im gestreckten Galopp hinunter und heimwärts.
diese Wüsten-Taxis sind nicht für uns
Als wir aufgebrochen sind, habe ich vergessen die Heizung einzuschalten. Nun muss ich mit Gas nachhelfen damit es rasch wärmer wird.
Wir schauen etwas TV, spielen eine Partie, schauen noch etwas in unsere Hädys. Dann ist es Zeit fürs Bett. 5° ist es gegen 23 Uhr.
Roland auf arabisch
Und schon ist der Januar 2023 vorbei. Ein Monat in dem wir wieder viele neues und interessantes erleben und sehen durften.
30. Januar 2023
by admin Kommentare deaktiviert für Tazzarine – Merzouga
#logbuchjimmy2ch Tag 479 Tazzarine – Merzouga MA 223 km 5 1/2 Stunden unterwegs über N12 / N17 / N17A mit frühstücken und Kaffeepause Camping Les Pyramides 100 DH inkl Strom, V+E, Wlan beim Empfang 31.0868, -4.0061 690 MüM
Montag, 30. Januar 2023
Es wird eine frische Nacht, da die Heizung mit Strom nicht so wirklich heizt. Aber wir hatten schon kälter in Wohnmobil. Wir sind früh auf. Früher als gedacht.
Leider ist der Himmel heute bewölkt. Schade.
Wir nehmen unsere Wäsche ab. Die Nächte hier sind trocken und kalt. Alles ist trocken.
Kurz vor 9 Uhr verlassen wir gemeinsam das Camp Serdrar. Bezahlt haben wir gestern schon und das Tor können wir selber öffnen.
Heute eine etwas längere Strecke. Zuerst die Gravel-Road zurück.
Dann werden die Strassen besser.
Unterwegs tanken wir Diesel. Machen unsere Frühstücks-
31.064828, -5.233030 950 MüM
und eine Kaffeepause.
Kamel / Dromedar ? in freier Wildbahn – nicht ganz. Die vorderen Läufe sind mit einem Strick zusammengebunden, so dass es nicht schnell laufen kann. Ein 2. Kamel / Dromedar ist auf der anderen Strassenseite.eines der unzähligen Schlaglöcher im Strassenbelag
Viel ist zu Beginn nicht los. Fast kein Verkehr. Sonne ab und zu. Ebenso Ortschaften. Diese liegen auf dieser Strecke vielfach abseits der Hauptstrasse und in denen die direkt an der Strasse liegen ist nichts los.
Im Laufe des Tages nimmt der Verkehr zu und auch das Wetter wird besser.
Wir erreichen Rissani. Die Schule ist aus und entsprechend viele Radfahrer und Fussgänger sind unterwegs. Wir fahren durch das Stadt-Tor und mitten durch die Stadt. Immer wieder ein Erlebnis.
Dann nehmen wir noch die letzten 40 km nach Merzouga unter die Räder. Nun immer die Erg Chebbi im Blickwinkel. Schon eindrücklich diese Sandhügel.
Merzouga zieht sich über viele Kilometer hin. Immer wieder hat es Stichstrassen in die Wüste zu den verschiedenen Camps. Beim Kreisel finden wir einen Geldautomaten. Auch die Geldbörse muss noch gefüllt werden. Mit 2000 DH = 200 Euro die man hier pro Tag beziehen kann kommt man nicht weit, wenn man alles bar bezahlen muss.
Einen Laden zum Einkaufen finden wir nicht. Jedenfalls nicht dort wo wir rumkurven. Dann machen wir uns auf die Suche nach dem Camp Les Pyrmides. Um halb drei haben wir es gefunden.
Der andere Carthago ist schon hier. Wir platzieren uns direkt an der Düne. Aussteigen und schon steht man mit beiden Füssen im Sand. Wahnsinn.
Wobei ich mich im Geröll-Gemisch welches als Unterlage dient festfahre. Ja unser Carthago ist ein sensibles Gefährt.
Aber das schauen wir dann an, wenn es weiter geht.
Nun geht es erstmal in die Dünen.
Wir wollen den Sonnenuntergang von oben anschauen. Ein anstrengender Fussmarsch so durch den Sand. Aber nach gut einer Stunde sind wir oben.
Zwar nicht ganz dort wo wir hin wollten. Also noch eine Düne höher.
unsere Spuren im Sand
Die Aussicht ist aber beeindruckend. Wir machen eine Verschnaufpause, schauen in die Ferne und machen Fotos.
Mit dem Sonnenuntergang wird heute nichts. Zu viele Wolken am Himmel.
Wir machen uns an den Abstieg. Das geht bedeutend schneller.
Kaum unten kommen die Quads, Motorräder und Autos und fahren die Dünenhänge hinauf. Eindrücklich. Und sie schaffen es auch. Wobei es verschiedene Anläufe braucht. Alles verbunden mit viel Lärm. Wäre nichts für meinen Magen.
Unterwegs treffen wir auf Christa. Sie hat sich auch in die Dünen gewagt.
Wir sind wieder zurück.
Inzwischen sind die Dünenkämme mit Quads und Menschen bevölkert. Auch wenn es heute keinen Sonnenuntergang gibt, hinauf wollen oder müssen sie.
Vor einiger Zeit haben wir von oben gesehen, dass ein Reise-Bus angekommen ist. Nun kommt die Karavane auf Kamelen bei uns vorbei zum Dünen-Camp. Diesel liegt etwa 8 km auf der anderen Seite der Düne.
Mit 16° wird es frisch. Wir verziehen uns in die Wohnmobile. Heute gibt es Spaghetti.
Beim Hochfahren der Sateliten-Schüssel werden die Programme gelöscht. Ich muss nun zuerst einen Sendesuchlauf machen bevor wir den Krimi Spreewald schauen können. Und das mitten in der Wüste.
Auch heute haben wir eine instabile Stromlage und ich muss wieder etwas mit Gas nachheizen. Hier stört der Lärm niemanden.