Wir lassen den heutigen Sonntag ruhig angehen, machen den Haushalt und eine kleine Handwäsche. Das bei 18° und einem eher kräftigen Wind.
Bei traumhaft schönem Wetter spazieren wir gegen 13 Uhr los.
Ja heute ist Sonntag.
Gearbeitet wird hier fast immer. Ausser am Freitag. Da etwas weniger, da am Freitag viele gebetet werden muss.
Wir sind unterwegs Richtung Place 20 Août.
Auch ein Stadttor
Ein Restaurant
Das ist der Place 20 Août. Informationen darüber habe ich keine gefunden.
Wandmalereien auf der anderen Strassenseite
Wir gehen zurück durchs Stadttor Bab Kasbah
Hier haben wir auf dem Weg ein schönes Restaurant gesehen.
Hier gibt es auch ein feines Mittagessen. Wieder an der Sonne, aber wir sind die einzigen die nicht Einheimisch sind.
Das ganze 3-Gang Essen mit 2 Dosen Süssgetränkt kostet 110 DH / 11 Euro. Wie will man so Geld verdienen.
Nun geht es gemütlich wieder nach Hause.
Unsere Nachbarn sind abgereist, so dass wir genügend Platz haben um draussen an der Sonne zu sitzen und wieder unseren Kaffe und Patisserie zu geniessen. 30°C zeigt mein Aussenthermometer an der Sonne.
Es gibt noch einen kleinen Snack. Wir hören Musik und ich gehe mal schauen woher die kommt.
Der Empfang – einfach und bescheidenvon da kommt die Musik – das Karrussel ist in Betriebso schaut die Zufahrt zum Stellplatz ausdavon darf man sich nicht abschrecken lassen – das ist Marokkodas ist die Ver- und Entsorgung, Duschen und Toiletten
und dann ist Tatort Zeit.
Ein wunderschöner, warmer und sonniger fast möchte ich sagen Sommertag durften wir heute erleben. Leider sehen die Prognosen für die kommenden Tage düster aus, so dass wir morgen weiter ziehen.
11. Februar 2023
by admin Kommentare deaktiviert für Taroudannt MA
#logbuchjimmy2ch Tag 491 Taroudannt MA Aire Camping Car Bab Lakhmiss 50 DH ohne Strom 30.47950, -8.87562 245 MüM
Samstag, 11. Februar 2023
Eine so milde Nacht hatten wir schon lange nicht mehr. 15° ist es als ich mich auf den Weg mache um Brot zu holen.
Ist man auf dem Stellplatz noch in seiner eigenen Welt, so trifft einem Marokko mit voller Wucht sobald raus kommt.
Marokko wie es liebt und lebt. Geht man durch das Stadttor Bab Lakhmiss in die Stadt hinein wird es noch intensiver. Viele Stände mit Früchten und Gemüse, Metzger die Ihr Fleisch anbieten, direkt daneben eine Autowerkstatt oder eine Schlosserei.
Unvorstellbar für uns Schweizer. Aber äusserst faszinierend.
Zuerst kaufe ich Früchte. 17 DH. Dann in einen dieser kleinen Läden Wasser und Brot. 14 DH. Diese Läden sind etwas grösser als eine Garage bei uns und alles da, was man so braucht.
Dann geht es wieder zurück auf die eigene Welt vom Stellplatz.
Die Sonne kommt und es wird schnell warm. Wir frühstücken erstmal.
Gegen Mittag machen wir uns auf Taroudannt zu entdecken. Wieder tauchen wir in die marokkanische Welt ein. Alles ist da, Fussgänger, Radfahrer, Autos, Lastwagen, Motorkarren, Pferdekutschen und Eselkarren. Alle wuseln sich irgendwie durch.
Wir kommen in die Suks. Ähnlich wie in Marrakesch, nur etwas breitere Wege, nicht so eng. In unserem Reiseführer wird Taroudannt auch als „Klein-Marrakesch“ bezeichnet.
Christa sucht noch etwas für Ihre Haare und schaut in einen Shop voller Shampoos rein. Etwas zu lange. Schon kommt ein netter Herr und fragt nach unseren Wünschen. Schauen kostet nichts. Woher wir kommen. Chuchuchäschtli – er kann etwas Deutsch. Ich kann ihm nicht sagen was Christa wünscht, da sie es selber nicht so recht weiss. Wir kaufen 2 Deo-Stifte. Dann führt er uns zu einem Argan-Shop seiner Familie. Er habe eine grosse Familie. Hier hat es auch Produkte für die Haare. Es wird uns viel demonstriert. Christa hat in Zagora schon Argan-Produkte gekauft. Was uns bzw. Christa noch fehlt ist eine Gewürzmischung. Diese kaufen wir hier. 80 DH kostet es. Ich gebe 100 DH. Aber die Dame kann nicht wechseln. So muss ich wiederwillig mein Kleingeld hergeben. Zum letzten Mal schwöre ich mir. 100 Dirmham = 10 Euro und kein Wechselgeld……….
Draussen vor dem Shop wartet der nette Herr wieder. Er möchte uns noch zu einem Kleider-Shop seiner Familie führen. Wir lehnen dankend aber bestimmt ab und ziehen weiter.
Wir laufen noch etwas in der Stadt herum und suchen den Place Assarag. Werden aber nicht fündig. Christa zückt Ihr Händy, öffnet GoogleMaps und gibt die Adresse ein. Nun funktioniert es. Es geht nochmals durch einen anderen Suk. Dann stehen wir vor dem Place Assarag.
Wir setzen uns in ein Café und bestellen eine Cola und einen Cappucino. 2 Euro. Wahnsinn. Stell Dir vor Du bist in Zürich am Bellevue. Was das kosten würde.
Für‘s Mittagessen wechseln wir in das Lokal gegenüber. Direkt an der Sonne. Voller Touristen. Das Essen ist leider auch nicht so gut wie sonst. In Zukunft werden wir wieder dort essen wo Einheimische sind.
Frisch gestärkt spazieren wir weiter zum Bab Targhount, einem der 5 Stadttore.
Nun ist es genug für heute. Es geht nach Hause. Unterwegs noch Wasser und Küchenpapier kaufen.
Zu Hause nehmen wir die Stühle raus und setzen uns an die Sonne bis es frisch wird.
Eine Wäsche wäre sicher nicht schlecht. Aber damit warte ich bis wir wieder auf sauberen Strassen unterwegs sind.
Es gibt noch einen kleinen Snack, etwas TV, wobei x-mal die Meldung kommt Spannung kleiner 10 V und der TV abstellt. Aber wir schaffen es, den Film Helen Dorn einigermassen zu verstehen.
Zum Abschluss des Tages noch 3 x spielen und noch einen Tag Blog veröffentlichen. Das war es dann für heute. 16° ist es draussen noch immer.