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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

21. September 2023
by admin
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Kyllini Beach – Agia Kyriaki GR

#logbuchjimmy3ch Tag 713
Kyllini Beach – Agia Kyriaki GR
138 km 3 1/2 Std. unterwegs mit einkaufen im Lidl
Parkplatz am Hafen
gratis, kein Service, hat Dusche + Wasser

37.1181961, 21.5753698

Donnerstag 21. September 2023
Eher bewölkt, aber drückend warm. Wir kommen nicht dahin wo ich geplant hatte.

Wir verbringen eine ruhige und angenehme Nacht an der Kyllini Beach. Die französischen Nachbarn reisen ab und kurz darauf auch die Tschechischen.

Wir frühstücken in aller Ruhe. In P4N habe ich einen Campingplatz in der Navarino Bucht ausgesucht. Hier sollten wir endlich unsere Abwässer entsorgen können.

Olympia ist in dieser Gegend und sicher einen Besuch wert. Aber irgendwie haben wir keine Lust dazu. Das sparen wir uns für ein nächstes Mal auf.

Und so machen wir uns gegen halb zwölf auf den Weg. Nicht mehr über den Hafen von Kyllini. Nein wir fahren diesmal querfeldein. In einer Ortschaft staunen sie wieder über das grosse weisse Wohnmobil. Und einer muss noch etwas zurückfahren weil er mit telefonieren beschäftigt ist und sich nicht auf die Strasse konzentrieren kann.

Aber sonst kein Problem.

Dann sind wir wieder auf der E55 und Richtung Pyrgos unterwegs.

Pyrgos umfahren wir, werden dann aber doch noch auf schmale Strassen geführt.

und plötzlich stehen wir vor einem Lidl.

Ganz griechisch halte ich am Strassenrand an und Christa geht einkaufen.

Auch der schafft es an mir vorbei zu fahren.

Der Dieseltank will auch noch gefüllt werden. Immer eine kostspielige Angelegenheit. Aber ich finde eine günstige Tankstelle. 1.794 Euro der Liter.

Wir fahren weiter unserem Etappenziel entgegen.

Links wäre eine schöne breite Strasse aber da ist Fahrverbot für über 3,5 t. Also rechts runter.

Wenn der Laster durch kommt, werden wir es auch schaffen.

So wird man in Filiatra begrüsst.

Da sieht Christa ein paar Wohnmobile an einer kleinen Hafenanlage stehen.

Da ich nicht so schnell unterwegs bin, schaffe ich die Kurve in die enge Strasse.

Wir stellen uns einmal in eine Lücke und checken die Lage. Etwas weiter hinten hat es Platz für unsere 9 m Landyacht.

Und so gibt es nochmals eine Freisteh-Nacht.

Es kommen noch einige Wohnmobile. Die fahren aber nach einer kurzen Erfrischung wieder weiter. So auch der Van mit Zürcher Kennzeichen der hinter uns parkiert. Er würdigt uns keines Blickes obwohl ich ihn grüsse. Ja die Zürcher sind ein spezielles Volk. Nicht das erste Mal, dass wir das so erfahren.

Während ich die Stühle aufstelle ist Christa schon im herrlich warmen und klaren Wasser. Darum sind wir ja hier. Auch ich folge. Einfach herrlich. Wir sind nicht die Einzigen die sich hier erfrischen. Viele Einheimische machen das auch. Während der Hochsaison hätten wir hier keinen Platz gefunden.

Christa geht später nochmals schwimmen. Ich bin zu bequem dazu. Kann ja morgen früh gehen bevor wir los fahren.

Da wir hier den Gemeinde-Parkplatz belegen und gratis stehen, berücksichtigen wir die Taverne Il Porto del Gusto Filatra.

Nachdem die Taverne am Nachmittag recht gut besucht war, sind wir jetzt die einzigen Gäste.

20. September 2023
by admin
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Patras – Kyllini Beach GR

#logbuchjimmy3ch Tag 712
Patras – Kyllini Beach GR
93 km 2 Std. unterwegs mit Verfahren
Kyllini Beach
gratis, kein Service, hat Dusche + Wasser

37.8738493, 21.1075982

Mittwoch 20. September 2023
Der Tag startet mit Sonne, dann verfahren wir uns und der Tag endet mit Bewölkung und kräftigem Wind.

Um halb drei hören wir etwas Hundegebell. Aber das ist weit weg. Das was mich um 5 Uhr aus dem Tiefschlaf reisst ist direkt vor meinem Fenster. Der Truck nebenan startet. Man bin ich erschrocken. Aber dann schlafe ich weiter.

Es ist nicht ganz einfach für unsere Landyacht einen Platz zu finden. Und wir möchten wieder ans Meer. Schwimmen gehen. Und dann sollten wir wieder einmal Entsorgen.

Aber wer suchet der findet.

Ich gehe bezahlen und verabschiede mich vom Platzwart. Für uns ein praktischer Platz. Wir fühlten uns rundum sicher und kommen bei Gelegenheit wieder.

Um 11 Uhr fahren wir los. Wieder auf der E55 Richtung Pyrgos.

Nicht mehr so breit wie zu Beginn. Aber trotzdem kein Problem zu fahren. Wie immer werde ich laufend überholt. Auch bei 50 km/h, Überholverbot und doppelter Sicherheitslinie.

Die Griechen haben einfach keine Geduld.

Aber dann wird die Sicherheitslinie mit orangen Gummitöggeln verstärkt.

Nun ist Ruhe und man kann die Fahrt fast geniessen.

Dann müssen wir rechts Abbiegen. Es geht Richtung Küste. Dann wollen 2 Navi‘s links abbiegen. Ich entscheide mich dem 3. Navi zu folgen. Nicht die beste Entscheidung wie sich später herausstellt.

Ich sehe rechts einen Gemüse- und Früchte-Handel und halte kurzentschlossen an.

Einige Kilometer weiter kommt die Ortschaft Kyllini.

Hier muss ich rechts abbiegen. Es geht zum Hafen. Und dann sehe ich keine Schilder mehr wo es lang gehen muss. Auch meine Navi‘s sind im Moment überfordert. Und so folge ich dem Garmin-Navi.

Das führt uns in die Pampas. Natürlich hatte ich irgendwann halten und umdrehen müssen. Aber ich fahre weiter. Die Strassen sind ja soweit noch in Ordnung.

Rechts oder links. Ich entscheide mich für links.

Bis der rechte Spiegel an einem Ast hängen bleibt.

Und den brauchen wir noch. Nicht den Ast – den Spiegel!

Nun ist Christa an der Reihe. Sie muss das Steuer übernehmen und ich lotse sie durch die Bäume und Sträucher.

Soweit so gut. Bis zu diesem PKW der am Strassenrand parkiert.

Hier ist für uns kein Durchkommen mehr. Aber der Grieche ist rasch zur Stelle und fährt sein Auto weg. Selber Schuld.

Nun sind wir wieder auf einer normalen Strasse und zu unserem Ziel unterwegs.

Bis Christa rechts abbiegt obwohl ich ihr sage es geht gerade aus. Das Navi meint: das ist eine Sackgasse und wir können in 8 km wenden und wieder zurückfahren. Wir finden aber früher eine Möglichkeit zum Wenden.

Und so kommen wir schliesslich unser Ziel. Das wäre hier links. Schön neu aber auch steril.

Wir folgen aber noch der Strasse die rechts zum Strand hinunter führt.

Christa fährt rechts ran und ich gehe schauen ob das was für uns ist.

Jawohl das ist doch was für uns.

Die Auswahl an Parkplätzen ist gross und Christa hat Mühe sich zu entscheiden.

Aber irgendwann ist unsere Landyacht parkiert.

Es ist 13 Uhr und es gibt einen kleinen Snack. Dann ist Schwimmen angesagt.

Sandstrand soweit das Auge reicht.

Und wieder herrlich warmes Wasser.

Zurück beim Wohnmobil werden die Stühle aus der Garage genommen und wir setzen uns draussen in den Schatten.

Im Laufe des Nachmittages ziehen Wolken auf und der Wind nimmt zu. Und auch der Wellengang. Wie ich am Abend nochmals schwimmen gehe, muss ich aufpassen, dass ich von den Wellen nicht überrollt werde.

Es hat hier eine Dusche und einen Wasserhahn. Die französischen Nachbarn holen Wasser. Ein gut gefüllter Frischwasser-Tank kann niemals Schaden und so fülle auch ich 70 Liter Wasser nach.



Seit heute Nachmittag zeigt der Sensor meines Abwassertankes 0 % an. Der Tank sollte demnach leer sein. Ist nicht möglich, da wir ja schon 3 Tage unterwegs sind.

Und so suche ich auf P4N auch heute wieder nach einem Campingplatz auf den wir rauf passen und wo wir auch entsorgen können. Wie gesagt nicht ganz einfach. Aber wir finden etwas. Das werden wir morgen anfahren.