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Herzlich willkommen auf dem Blog von Jimmy2

Hier berichten wir von unseren Reisen mit dem Wohnmobil

9. Juni 2019
by admin
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Pfingsten 2019 in Colmar F

Freitag 7. Juni 2019
Brüttisellen – Breisach D 154 km 2 1/4 Std. Unterwegs
6 Euro/Nacht kein Strom

Um viertel vor eins geht es los.

Unsere 1. Reise im Wohnmobil ohne Jimmy. Ein komisches Gefühl. Es fehlt etwas. Bereits beim Rastplatz Büsisee machen wir einen 1. Halt.

Christa hat Hunger und Lust auf einen Hotdog. Und Sie bringt noch einen Mandelgipfel mit – zum Nachtisch.

Dann geht es wieder weiter.

Beim deutschen Zoll nehme ich die LKW-Spur und komme prompt zum Zoll. Da ich keine Ahnung habe wie das so läuft fahre ich einfach durch. Das heisst wollte ich. Vom deutschen Zoll werde ich zurück gepfiffen. Hier sei der Zoll und hier müsse jeder halten – auch wenn er ein „Irrläufer“ sei. Er will unsere Pässe sehen. Nach einer kurzen Belehrung dürfen wir weiter fahren.

Um 15 Uhr kommen wir in Breisach auf dem Stellplatz an. Viel ist noch nicht los. Ich bin erstaunt. Steht doch das Pfingst-Wochenende bevor.

Es gibt Kaffee und den Mandelgipfel. Dann mache wir uns auf ins Städchen. Christa mit dem Fahrrad – ich zu Fuss. Wir treffen uns beim NKD. Christa will hier Kleider kaufen. Sie findet auch welche. Auch für mich hat es ein paar Polo-Shirt’s dabei.

Auf dem Rückweg machen wir Halt beim neugestalteten Dorfplatz. Es gibt etwas zu trinken und wir schauen dem Treiben mit den vielen Springbrunnen und den tanzenden Kindern zu. Es ziehen dunkle Wolken auf und der Wind frischt auf. Wir machen uns auf zu einem frühen Nachtessen in der Rheinblick.

Um 19 Uhr sind wir wieder zu Hause. Gerade rechtzeitig um halbwegs trocken das Fahrrad aufzuladen und ins Wohnmobil zu kommen.

Wir schauen die Nachrichten und dann die Wetter-Prognosen für Deutschland bzw. das Elsass. Schaut nicht schlecht aus.

Dann machen wir noch einen kurzen Spaziergang.

Samstag 8. Juni 2019
Breisach D – Colmar F 23 km 3/4 Std. Unterwegs
15.22 Euro Nacht inkl. Strohm und Wasser / Duschen gratis

Wir aufwachen auf und die Sonne scheint. Aber es windet noch stark. Wir warten auf den Bäcker der hier jeweils am Morgen kommen soll. Aber anscheinend ist dieser Service eingestellt worden. So begnügen wir uns mit Knäckebrot zum Frühstück.

Es geht weiter. Wir wollen weiter nach Colmar. Vorher muss ich aber unbedingt noch Diesel tanken. Sonst bleibt Jimmy2 stehen!

Bereits um viertel nach zehn treffen wir auf dem Stellplatz „Port de Plaisance“ in Colmar ein. Wir können einen Platz aussuchen. Auch hier ist noch wenig los.

Um 11 Uhr machen wir uns auf den Weg ins Städtchen. Christa wieder mit dem Fahrrad und ich zu Fuss. Wir schlendern durch die Strässchen und schauen hier und dort in die Geschäfte rein.

Christa kauft Schuhe. Ich finde einen Hut. Dann machen wir uns auf nach Klein Venedig.

Auf dem Rückweg kehren wir ein und geniessen einen Flamkuchen. Eine Spezialität hier im Elsass.

Wir kaufen noch ein Geburtstag-Geschenk. Christa fährt heim – und  auch ich nehme den Heimweg unter die Füsse.

Um 14 Uhr ist das Tor zum Stellplatz bereits geschlossen. Der Platz ist voll. Das entspricht schon eher dem was ich erwartet habe. Wir sind froh so früh hier gewesen zu sein. Tisch und Stühle werden aus der Garage genommen. Christa fährt die Markise aus. Aber es windet zu stark. Und so muss sie sich einen anderen Schattenplatz suchen. Ich mache meine Siesta wie immer im Wohnmobil. Ein kleines Nachtessen können wir draussen geniessen.

Sonntag 9. Juni 2019
Colmar F

Noch kein Regen in Sicht. Aber auch keine Sonne. Den Bäcker haben wir verschlafen. Aber Christa hat vorgesorgt und gestern noch Brot gekauft. So gibt es heute Brot zum Frühstück.

Ich nehme den Roller aus der Garage und wir machen uns auf den Weg nach Kaysersberg. Ein herziges kleines Städtchen am Fusse der Vogesen. Hier wird voll auf den Tourismus gesetzt.

Kaysersberg hat auch einen Stellplatz. Nach einem feinen Mittagessen fahren wir weiter dem Tal entlang.

Auf dem Col de Bonhomme machen wir eine Kaffeepause. Der Col liegt auf 949 MüM.

Ich bin nur mit dem Polo-Shirt auf dem Roller unterwegs und es ist recht frisch. Wir machen eine Kaffee-Pause.

Dann geht es weiter. Wir nehmen den Weg über die Krete.

Viele Motorradfahrer sind unterwegs. Der Weg führt noch auf 1‘050 MüM danach geht es wieder hinunter. Ab Müster ist können wir richtig Gas geben. Die Strasse ist ohne Schlaglöcher und Dohlen-Deckel.

Mit fast 90 km/h düsen wir Colmar entgegen.

Zu Hause räume ich die Garage auf. Noch regnet es nicht und wir sitzen noch etwas draussen. Der Platz ist wieder voll belegt.

Um 20 Uhr beginnt es zu regnen. Wir haben alles schon verstaut und können den Regentropfen getrost zuhören.

Montag 10. Juni 2019
Colmar F – Emmendingen D 63 km 1 1/2 Std. Unterwegs
Gratis Stellplatz beim Freibad / kein Strom / V+E kostenpflichtig

Es ist bewölkt bei 15°C. Die letzten 2 Tage hatten wir Glück mit dem Wetter.

Onderwägs Dehei ist in Emmendingen und wir wollen den Dreien einen Besuch abstatten. Abgemacht haben wir auf den frühen Nachmittag. Wir sind jedoch bezeiten dran.

Schon um 10.15 Uhr verlassen wir den Stellplatz in Colmar nachdem wir die V+E gemacht hatten. Der Wassertrank war leer und das Grauwasser voll.

Gemütlich fahren wir Richtung Sélestat. Wir haben es nicht eilig und rollen über Land. Bereits um 11.30 Uhr treffen wir in Emmendingen ein.

Albert wäscht gerade sein Wohnmobil. Das mache er immer wenn es regnet. Sonja ist noch nicht soweit – wir sind ja auch viel zu früh. Cora bellt zur Begrüssung. Die 3 freuen sich uns wieder zu sehen.

Wir lümmeln noch etwas im Wohnmobil herum. Dann geht es auf zur Besichtigung des Städtchen‘s. Es ist frisch draussen und so kehren wir ein und geniessen ein warmes Getränk.

Wir suchen eine Pizzeria in die wir am Abend essen gehen können. Die eine ist geschlossen und die andere bereits ausgebucht. Beim Marktplatz finden wir ein Restaurant das am Abend einen freien Tisch für uns hat.

Zurück bei den Wohnmobilen werden wir von Sonja und Albert auf einen Kaffee eingeladen. Wir bringen das Gebäck mit. Es ist schon später Nachmittag als wir in unser rollendes Heim zurück gehen. Bald schon geht es wieder los. Wir haben auf 18 Uhr reserviert.

Das Essen schmeckt ausgezeichnet und wir führen interessante Gespräche. Hauptsächlich über das Leben im Wohnmobil. Und natürlich über geplante Reisen. Dann wird es Zeit den Nachhauseweg unter die Füsse zu nehmen.

Wir geniessen noch einen Apérol und gehen dann schlafen.

Dienstag 11. Juni 2019
Emmendingen D – Brüttisellen CH 174 km 3 Std. Unterwegs

In der Nacht regnet es zum Teil kräftig. Mich stört das nicht. Im Gegenteil es ist irgendwie beruhigend. Nach dem Frühstück stehen wir draussen etwas rum und quatschen mit Albert und einem Wohnmobilisten aus dem Aargau.

Dann verabschieden wir und von Onderwägs Dehei. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Treffen. Vielleicht in Andalusien – wer weiss das schon.

Auf einem Rastplatz vor Weil am Rhein nehmen wir noch eine Kleinigkeit zu uns.

Um viertel nach zwei stellen wir unseren Jimmy2.ch auf seinem Parkplatz ab. Es folgt das übliche Ausräumen und Reinigen.

Dann ruft für mich auch schon wieder die Arbeit. Heute ist schliesslich Dienstag und eigentlich ein normaler Arbeitstag.

Es war eine schöne erste Reise ohne Jimmy.
Sicher hat uns Jimmy gefehlt.

Wir konnten unsere Ausflüge geniessen ohne immer daran denken zu müssen rasch wieder nach Hause zu gehen.

26. Mai 2019
by admin
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Bad Dürrheim

Freitag, 24. Mai 2019
Brüttisellen – Bad Dürrheim 106 km und 1 1/2 Std. Reise
Wetter in Brüttisellen bewölkt / in Bad Dürrheim regen
Reisemobilhafen 12 Euro/Nacht ohne Strom

Seit Ostern steht unser Wohnmobil unbewegt vor dem Haus.

Nun wollen wir es wieder einmal wissen. Christa möchte schon lange einmal in ein Thermalbad. Da die Wetterprognosen für dieses Wochenende eher durchzogen sind fahren wir nach Bad Dürrheim.

Um 14 Uhr geht es los. Verkehr hat es nicht viel – ausser am Zoll nach Deutschland. Hier müssen wir einige Zeit anstehen. Viele Automobilisten fahren rechts vorbei über das Gelände der Tankstelle und würgen sich vorne wieder in die stehende Kolonne. Ist halt eine Frage des Charakters!

Als ein Auto die Aufmerksamkeit der Zollbeamten weckt und zur Kontrolle rechts auf den Parkplatz fahren muss geht es plötzlich ruck zuck weiter. Nun kontrolliert ja niemand mehr.

Um halb vier treffen wir auf dem Reisemobilhafen in Bad Dürrheim ein.

Die Reception ist noch geschlossen und so suchen wir uns einfach einen Platz.

Auf P4 sind Hunde nicht erlaubt. Auf P1 finden wir einen freien Platz. Sogar TV-Empfang haben wir hier. Trotz der Bäume.

Pünktlich zu unserer Ankunft beginnt es zu regnen. Mal mehr mal weniger. Wir geniessen einen Kaffee mit einen kleinen Snack. Dann will Jimmy raus und die Umgebung abschnuppern.

Anschliessend gehe ich zum Empfang mich anmelden. Er ist ab 16 Uhr offen und es stehen schon zahlreiche Personen im Warteraum. Es darf jeweils nur 1 Person zum Schalter. Für 2 Nächte bezahlen wir 24 Euro ohne Strom. Ich hoffe auf Sonnenschein für unsere Solaranlage damit die Batterien geladen weden.

Christa hat für Elke ein Päckchen mit und so mache ich mich auf die Suche nach einem Postamt. Mit Pellerine und Schirm neme ich den Weg unter die Füsse.

Im Städtchen reiht sich ein Café ans andere.

Das Postamt ist ziemlich am Ende des Städtchens.

Der Postbeamte meint: in der Regel könne er nur Pakete annehmen welche einen deutschen Absender haben. Sollte der Empfänger das Paket nicht annehmen würde es nicht in die Schweiz zurück geschickt werden. Ich nehme das Risiko in Kauf und bezahle 2.60 Euro. (Das Paket kam bereits am Samstag bei Elke an)

Auf dem Heimweg kaufe ich noch etwas Süsses in einer Konditorei. Und eine Tube Voltaren forte für mein Knie welches seit einiger Zeit Schmerzen macht. Ich hoffe es ist nichts ernstes.

Wieder zurück im Wohnmobil macht sich Christa parat für einen ersten Besuch in der Therme. In der Stellplatzgebühr ist pro Tag 1 Eintritt im Wert von 5 Euro inkludiert. Mit diesem Eintritt kann man 3 Stunden im Solemar verweilen.

Nun lugt auch etwas Sonne durch die Wolken. Die Solarzellen lassen danken.

Dann mache ich meine Siesta. Als ich um viertel nach sieben wieder aufstehe und Jimmy füttere kommt Christa aus dem Solebad retour. Jimmy will gleiche raus und so geht Christa mit ihm eine Runde. Ich mache derweil das Nachtessen parat.

Während dem Nachtessen schauen wir die ZIP 2 – das neuste aus Oesterreich. Dann folgen die Wetterprognosen auf ARD. Diese verheissen nichts gutes für morgen Samstag-Nachmittag. Weil es so schön ist bleiben wir am TV hängen und schauen noch „Hotel Heidelberg“.

Dann folgt der Nacht-Spaziergang mit Jimmy – weit will er nicht. Christa ist mit dem Abwasch beschäftigt. Es ist schon halb elf als wir ins Bett kommen.

Die Solaranlage lieferte 11 Ah. Wobei wir mit vollen Batterien angekommen sind.

 

Samstag, den 25. Mai 2019
Bad Dürrheim

Um halb sechs gehe ich mit Jimmy raus. Mit 8°C ist es frisch draussen. Dann will Jimmy etwas in seinen Fressnapf. Ein paar Seiten lesen und schon bin ich wieder ins Traumland. Als wir gegen 9 Uhr aufstehen scheint die Sonne.

Christa hat Schwerzen in den Händen – wie Ameisen sagt sie. Scheinbar hat Ihr das Solebad nicht gut getan. Wir frühstücken. Christa geht mit Jimmy – ich erledige den Abwasch und mache die Betten.

Gegen halb zwölf machen wir uns auf den Weg ins Dorf. Jimmy bleibt im Wohnmobil. Viel ist nicht los in Bad Dürrheim. Schlechtes Wetter und noch keine Saison. Wir schlendern etwas durch die Friedrichstrasse. Ab und zu hören wir Donnergrollen. Der Himmel ist mit dunkeln Wolken verhängt. Die Prognosen scheinen sich zu bewahrheiten. Wir trinken etwas im Café Flair. Dann geht es zurück. Das Dorf ist nun wie ausgestorben. Um 13 Uhr schliessen die Geschäfte. Heim geht es durch den Kurpark.

Kaum im Wohnmobil angekommen beginnt es zu regnen. Von Sonne keine Spur mehr.

Am Nachmittag lugte dann ab und zu wieder die Sonne durch die Wolken. Ich machte einen Spaziergang auf dem Platz.

Am Abend wollte ich ins Dorf eine Pizza essen. Aber Christa hat keinen  Hunger. So gehen wir zum Empfang. Dort gibt es Geschnetzeltes mit Spiralen und Karotten für Euro 7.50. Dazu ein Radler. Mir hat es geschmeckt.

Im TV gibt es nichts gescheites und so sind wir kurz vor 21 Uhr schon im Bett.

Die Solaranlage lieferte 32 Ah. WLAN haben wir gratis vom Stellplatz.

 

Sonntag, 26. Mai 2019
Bad Dürrheim – Brüttisellen  / andere Strecke mit Umleitung etwas mehr Kilometer 171 und längerer Dauer 2 1/2 Std.
Wetter etwas Sonne dann durchzogen

Wir haben gut und viel geschlafen. Die Sonne scheint. Unsere Nachbarn frühstücken draussen – uns ist es noch zu frisch. In der Nacht habe ich  geheizt und so hatten wir angenehm warm.

Nach dem Frühstück ist wieder ein kurzer Spaziergang mit Jimmy angesagt. Dann geniessen wir noch einen Kaffee draussen an der Sonne. Die verzieht sich aber bald und so packen wir zusammen.

Wir entsorgen und um halb elf machen wir uns auf den Heimweg.

Christa geht es wieder besser und sie freut sich schon auf einen nächsten Besuch.